Krueger und Scherwey für je ein Spiel gesperrt

Wird am Samstag in Lugano zwangsläufig nicht im Rampenlicht stehen: Berns Tristan Scherwey
Wird am Samstag in Lugano zwangsläufig nicht im Rampenlicht stehen: Berns Tristan Scherwey © KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Der SC Bern muss im ersten Playoff-Finalspiel vom Samstag in Lugano auf Verteidiger Justin Krueger und Stürmer Tristan Scherwey verzichten. Das Duo wird für je ein Spiel gesperrt.

Krueger musste sich wegen eines Checks gegen den Kopf gegen Marcus Paulsson vom HC Davos in der 21. Minute des Playoffspiels vom letzten Samstag verantworten. Er wird überdies mit 1350 Franken gebüsst. Die Disziplinarkommission begründete die Sperre unter anderem damit, dass Kruegers Kontakt gegen den Kopf des Gegenspielers vermeidbar gewesen wäre.

Aus dem gleichen Spiel stammt die wesentlich strittigere Szene, bei der Scherwey in der 32. Minute den Davoser Fabian Heldner an der Bande behinderte. Scherwey hätte die Möglichkeit gehabt, den Puck zu spielen. Er habe diesen aber gar nicht beachtet, hiess es im Urteil. Ausserdem hätte der Spieler den Check minimieren können. Ebenfalls eine Rolle bei der Beurteilung spielte der Fakt, dass die beiden Davoser Spieler Paulsson und Heldner nach den Aktionen durch die beiden gesperrten Berner Akteure verletzt ausschieden. Scherweys Busse beträgt 1450 Franken.

(SDA)


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