Twitter steht offenbar vor Verkauf

Der Kurznachrichtendienst Twitter steht vor dem Verkauf, weil er gegenüber den Internet-Platzhirschen immer mehr ins Hintertreffen geraten ist. (Symbolbild)
Der Kurznachrichtendienst Twitter steht vor dem Verkauf, weil er gegenüber den Internet-Platzhirschen immer mehr ins Hintertreffen geraten ist. (Symbolbild) © KEYSTONE/AP/RICHARD DREW
Der unter Druck geratene Kurznachrichtendienst Twitter steht einem US-Fernsehbericht vor dem Verkauf. Der Konzern bewege sich auf eine Übernahme zu, berichtete der Sender CNBC am Freitag und berief sich auf Insider-Informationen.

Ein Verkauf stehe zwar nicht unmittelbar bevor. Es gebe aber Interessenten, zu denen unter anderem der Cloud-Spezialist Salesforce und Google gehörten. Die Twitter-Aktie schoss nach Bekanntwerden des Berichts in New York vorbörslich um gut 17 Prozent in die Höhe.

Die wachsende Konkurrenz von Rivalen wie Snapchat und Instagram brockte Twitter im zweiten Quartal das geringste Umsatzplus seit dem Börsengang im Jahr 2013 ein.

Auch verliert der Konzern immer mehr den Anschluss an die Internet-Platzhirsche Google und Facebook. Werbekunden machen einen Bogen um das Unternehmen. Zudem kehrten ihm zuletzt reihenweise Top-Manager den Rücken.

Firmen-Mitgründer Jack Dorsey war vor gut einem Jahr an die Spitze zurückgekehrt, um das Ruder herumzureissen. Er setzt vor allem auf Video-Angebote.

(SDA)


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