LafargeHolcim strafft die Konzernstruktur und baut Stellen ab

Der Zementkonzern LafargeHolcim reorganisiert seine Strukturen: als Folge werden bis Ende 2017 insgesamt 250 Stellen gestrichen, 130 davon in der Schweiz. (Archiv)
Der Zementkonzern LafargeHolcim reorganisiert seine Strukturen: als Folge werden bis Ende 2017 insgesamt 250 Stellen gestrichen, 130 davon in der Schweiz. (Archiv) © Keystone/PATRICK B. KRAEMER
Der Zementkonzern LafargeHolcim vereinfacht seine Konzernstruktur und baut darum bis Ende des nächsten Jahres insgesamt 250 Stellen ab. In der Schweiz gehen damit 130 Stellen verloren.

Die Stellen werden am LafargeHolcim-Standort in Holderbank AG abgebaut.Im französischen L’Isle d’Abeau streicht der Konzern 80 Arbeitsplätze. Den Rest des Abbaus verteile sich über weitere Standorte der Konzernfunktionen in anderen Teilen der Welt, schreibt der Zementkonzern in einer Mitteilung vom Donnerstag.

LafargeHolcim begründet den Abbau mit einer Anpassung der Unternehmensorganisation, die der Konzern nach dem Abschluss der Integration der früheren zwei Unternehmen vornimmt. Konkret plant der Konzern eine Vereinfachung der Struktur und eine Anpassung der technischen Supportfunktionen für die Ländergesellschaften.

Der Konzern werde in der Folge eine schlankere zentrale Organisation haben, welche sich verstärkt um die Themen Strategie, Governance und Transformation kümmere, heisst es in der Mitteilung.

LafargeHolcim hat die Arbeitnehmervertretungen an allen betroffenen Standorten bereits über die geplante Reorganisation informiert. Der Konzern strebt gemäss Mitteilung an, die Auswirkungen der Massnahmen so gering wie möglich zu halten. Die erforderlichen Konsultationsprozesse seien eingeleitet.

(SDA)


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