Lage in der Ostschweiz bleibt angespannt

Der Bund weist den Kantonen nach wie vor viele Asylsuchende zu.
Der Bund weist den Kantonen nach wie vor viele Asylsuchende zu. © (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
An der Ostschweizer Grenze kommen wieder weniger Flüchtlinge an. Im November waren es über 600, im Dezember sind es noch rund 140 pro Woche. Trotzdem bleibt die Lage angespannt.

In den vergangenen drei Monaten reisten rund 4500 Flüchtlinge in den Kanton St.Gallen ein. Für Dezember rechnet die Kantonspolizei nochmals mit bis zu 1200 neuen Flüchtlingen. Unklar ist, wieviel letztlich bleiben. In den Gemeinden sind rund 4000 Asylbewerber untergebracht. 1100 werden in kantonalen Anlagen betreut. Die Gemeinden rechnen damit, dass sie die nächsten Monate weitere Plätze für einige hundert Asylsuchende bereitstellen müssen.

Im Thurgau gibt es sechs Durchgangsheime. Die 300 Plätze sind belegt, teilt der Kanton Thurgau gegenüber dem Regionaljournal Ostschweiz mit. 814 Asylbewerber lebten Ende September im Kanton Thurgau, 261 beim Kanton und 553 in den Gemeinden. 90 neue, kantonale Plätze sollen dazukommen. Die Verhandlungen laufen. (red)


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