Lagerfeld sieht Steuervorwürfe in Frankreich gelassen

Karl Lagerfeld hat keine Angst vor der Steuerprüfung. Sollte er wirklich in der Steuererklärung zu wenig angegeben haben, sagt er, zahle er halt nach. Auf ein paar Millionen weniger oder mehr komme es ihm nicht an (Archiv).
Karl Lagerfeld hat keine Angst vor der Steuerprüfung. Sollte er wirklich in der Steuererklärung zu wenig angegeben haben, sagt er, zahle er halt nach. Auf ein paar Millionen weniger oder mehr komme es ihm nicht an (Archiv). © /AP/CHRISTOPHE ENA
Designer Karl Lagerfeld sieht angeblichem Steuerärger in Frankreich gelassen entgegen. “Das ist eine alte Ermittlung”, sagt er. “Sollte es aus irgendeinem Grund etwas nachzuzahlen geben, dann wird das geschehen. Ich zahle ohnehin jedes Jahr viele Millionen Steuern.”

“Ich habe nichts zu befürchten und bin nicht mal auf dem Laufenden”, sagte er der Zeitung “Die Welt”. Das Magazin “L’Express” hatte zuvor berichtet, die Finanzbehörden hätten den Modeschöpfer im Verdacht, über sechs Jahre hinweg mehr als 20 Millionen Euro nicht angegeben zu haben.

Eine Sprecherin Lagerfelds sagte, seine Finanzberater seien im Gespräch mit den Behörden. Der Modeschöpfer sei “sehr gelassen” und vertraue den Finanzbehörden. Die vom “Express” genannte Summe bestätigte sie nicht und sprach von “Mutmassungen”. Sie betonte, dass es keine Absicht gegeben habe, unehrlich zu sein.

(SDA)


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