Landis+Gyr setzt Preisspanne für geplanten Börsengang fest

Der Zuger Industriekonzern Landis+Gyr plant den Börsengang am 21. Juli.
Der Zuger Industriekonzern Landis+Gyr plant den Börsengang am 21. Juli. © Keystone/URS FLUEELER
Der Börsengang von Landis+Gyr konkretisiert sich. Der Zuger Industriekonzern hat die Preisspanne für den geplanten Börsengang mit 70 bis 82 Franken pro Aktie festgesetzt.

Dies entspricht einer Marktkapitalisierung von 2,1 bis 2,4 Milliarden Franken für das Unternehmen. Der finale Angebotspreis wird mittels eines Bookbuilding-Verfahrens ermittelt. Die Kotierung und die Aufnahme des Handels an der der Schweizer Börse SIX erfolgt voraussichtlich am 21. Juli 2017, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der bisherige Besitzer Toshiba trennt sich damit vollständig von seinen Anteilen an Landis+Gyr. Das war bisher nicht ganz sicher. Anfang Juli ist das Management von Landis+Gyr vorgeprescht und hat einen Börsengang angekündigt. Doch der japanische Besitzer hat sich vorbehalten, die Schweizer Tochter zu verkaufen.

Das gesamte Angebot umfasst rund 29,5 Millionen bestehende Aktien von Landis+Gyr. Davon hält der japanische Technologiekonzern Toshiba 60 Prozent. Die restlichen 40 Prozent besitzt die Beteiligungsgesellschaft Innovation Network Corporation of Japan (INCJ), die sich im Miteigentum der japanischen Regierung befindet.

(SDA)


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