Langnau nimmt gegen Genf weiter an Fahrt auf

Tiger Martin Stettler (links) und Genfs Nick Spaling rackern vor dem Langnauer Tor
Tiger Martin Stettler (links) und Genfs Nick Spaling rackern vor dem Langnauer Tor © KEYSTONE/MARCEL BIERI
Die SCL Tigers haben den Tritt nach dem missglückten Saisonstart und dem Trainerwechsel gefunden. Beim 2:1-Sieg gegen Genf feiern die Emmentaler ihren fünften Sieg in den letzten sieben Spielen.

Am Samstag im Derby gegen Bern hatte das Team von Trainer Heinz Ehlers spektakulär gewonnen.Gegen Servette war die Leistung der Langnauer nicht ganz so gut. Dennoch reichte es ihnen erneut zu drei Punkten. Den Siegtreffer im Powerplay erzielte Raphaël Kuonen zehn Minuten vor dem Ende. Der Walliser war letzte Saison mit 34 Treffern der Topskorer der Rapperswil-Jona Lakers in der NLB und erzielte nun im 16. Spiel der neuen Saison seinen ersten Treffer für Langnau.

Langnau agierte defensiv erneut sehr solid und konnte sich wie gegen den SCB auf seinen starken Torhüter Ivars Punnenovs verlassen. Dass die SCL Tigers im Vergleich zur (kurzen) Ära Scott Beattie vor allem in den Heimspielen deutlich besser verteidigen, kann mit Zahlen untermauert werden: In den letzten drei Partien in der Ilfishalle kassierten sie nur einen Gegentreffer, der 1:1-Ausgleich gegen Servette durch Jonathan Mercier (38.) war das erste Gegentor nach über 170 Minuten.

Während die SCL Tigers die Rote Laterne zumindest für den Moment abgaben, rutschte Servette nach der fünften Niederlage in Folge unter den Strich. Die Genfer traten in Langnau allerdings arg dezimiert an: Nebst den sechs bereits länger verletzten Spielern fehlte auch noch Stammtorhüter Robert Mayer. Zudem konnte aus privaten Gründen auch Kevin Romy nicht mittun.

SCL Tigers – Genève-Servette 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

5344 Zuschauer. – SR Koch/Prugger, Castelli/Gnemmi. – Tore: 30. Moggi 1:0. 38. Mercier (Simek) 1:1. 50. Kuonen (Weisskopf/Ausschluss Fransson) 2:1. – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Wick.

SCL Tigers: Punnenovs; Seydoux, Koistinen; Stettler, Randegger; Weisskopf, Müller; Zryd; Elo, Schremp, Moggi; DiDomenico, Albrecht, Nüssli; Roland Gerber, Berger, Lindemann; Kuonen, Schirjajew, Haas; Wyss.

Genève-Servette: Bays; Loeffel, Ehrhardt; Mercier, Kast; Jacquemet, Fransson; Petschenig; Traber, Slater, Douay; Simek, Rubin, Spaling; Schweri, Romy, Riat; Leonelli, Heinimann, Impose; Romain Chuard.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Shinnimin, Blaser (beide verletzt), Adrian Gerber und Tom Gerber (beide überzählig) Genève-Servette ohne Romy (abwesend aus privaten Gründen), Mayer, Antonietti, Vukovic, Almond, Rod, Massimino und Détraz (alle verletzt). Pfostenschüsse Berger (46./57.) und Lindemann (60.). Genève-Servette ab 58:37 ohne Torhüter. Timeout Genève-Servette (58:43).

(SDA)


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