Langnau reicht die Rote Laterne an Freiburg weiter

Die SCL Tigers haben unter ihren neuen Coach Heinz Ehlers zum Siegen zurückgefunden
Die SCL Tigers haben unter ihren neuen Coach Heinz Ehlers zum Siegen zurückgefunden © KEYSTONE/MARCEL BIERI
Erfolgreiches Wochenende für die SCL Tigers: Auf den überraschenden 3:2-Sieg nach Verlängerung in Davos lassen die Emmentaler einen 3:0-Erfolg gegen Fribourg-Gottéron folgen.

Der Einfluss von Heinz Ehlers, dem neuen Trainer der SCL Tigers, ist bereits sichtbar. Der für seine defensive Spielweise bekannte Däne trichterte seinem Team innert kürzester Zeit sein System ein. Langnau, das seinen ersten Heimsieg überhaupt realisierte, tritt im Vergleich zur Ära Scott Beattie deutlich strukturierter auf und spielt ohne grosses Risiko.

Eero Elo im Powerplay mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz und Verteidiger Ville Koistinen mit einem Shorthander brachten ihr Team in einem der besten Langnauer Drittel dieser Spielzeit bis zur 11. Minute 2:0 in Führung. In der Folge verteidigten die SCL Tigers den Vorsprung geschickt «à la Ehlers», Fribourg fand kein Mittel und erspielte sich kaum gute Chancen. Den Schlusspunkt setzte Chris DiDomenico fünf Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins verlassene Freiburger Tor.

Einen neuen Trainer hat nicht nur Langnau, sondern mit Larry Huras auch Fribourg. Doch anders als Ehlers vermochte der Kanadier an diesem Wochenende mit seiner Mannschaft keinen zweiten Sieg einzufahren, nachdem er am Freitag beim 5:4 nach Verlängerung gegen die ZSC Lions seine Siegpremiere mit Gottéron gefeiert hatte. Fribourg wartet nun bereits seit vier Jahren auf einen Sieg in der Ilfishalle.

SCL Tigers – Fribourg-Gottéron 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

6000 Zuschauer (ausverkauft). – SR Mandioni/Massy, Abegglen/Progin. – Tore: 7. Elo (Koistinen, Schremp/Ausschluss Rathgeb) 1:0. 11. Koistinen (DiDomenico/Ausschluss Seydoux!) 2:0. 60. (59:55) DiDomenico (Ausschluss Nüssli!) 3:0 (ins leere Tor). – Strafen: je 5mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Nüssli; Sprunger.

SCL Tigers: Ciaccio; Seydoux, Koistinen; Weisskopf, Randegger; Currit, Müller; Zryd; Elo, Schremp, Kuonen; DiDomenico, Albrecht, Nüssli; Lindemann, Berger, Roland Gerber; Haas, Adrian Gerber, Schirjajew; Tom Gerber.

Fribourg-Gottéron: Conz; Rathgeb, Picard; Schilt, Stalder; Kienzle, Abplanalp; Chavaillaz; Neukom, Rivera, Neuenschwander; Sprunger, Cervenka, Ritola; Pihlström, Gustafsson, Mottet; Vauclair, Chiquet, Loichat.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Stettler, Moggi, Murray, Shinnimin, Blaser (alle verletzt) und Wyss (überzählig), Fribourg-Gottéron ohne Leeger, Fritsche, Mauldin, Schmutz, Maret, Bykow und Marchand (alle verletzt). Timeouts Fribourg-Gottéron (11.) und SCL Tigers (57.). Fribourg-Gottéron von 58:18 bis 59:55 ohne Torhüter.

(SDA)


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