Lauriane Sallin hat mal erwogen, in die Politik zu gehen

Miss Schweiz Lauriane Sallin hat was auf dem Kasten und eine dezidierte Meinung - in die Politik zu gehen, hat sie aber nach sorgfältigem Erwägen verworfen (Archiv 7.11.)
Miss Schweiz Lauriane Sallin hat was auf dem Kasten und eine dezidierte Meinung - in die Politik zu gehen, hat sie aber nach sorgfältigem Erwägen verworfen (Archiv 7.11.) © /KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Miss Schweiz Lauriane Sallin hat vor dem Studium erwogen, Richtung Jurisprudenz und Politik zu gehen. Sie kam aber zum Schluss, dass sie dafür “zu kreativ” sei und hat stattdessen Französisch und Kunstgeschichte gewählt. So behalte sie mehr Meinungsfreiheit, sagt sie.

Sie habe keine Lust, auf eine Parteilinie einzuschwenken und sich Leuten unterzuordnen, die auf sie herabschauten. Ausserdem habe sie mit ihren 22 Jahren eh noch nicht das Beziehungsnetz, das man in der Politik benötige, sagte die Freiburgerin zu “L’Illustré”.

Eine klare Meinung hat sie auch zum Thema Röstigraben. “Ich finde, es braucht eine Brücke darüber und das ist die Zweisprachigkeit”, sagt sie. Statt Frühenglisch einzuführen, solle man besser das Erlernen einer zweiten Landessprache stärker fördern. Als Bilingue habe sie es – zugegeben – leicht in der Deutschschweiz, aber im Miss-Jahr wolle sie zusätzlich Italienisch lernen.

Müsste sie ihre Ansichten zu einer einzigen Botschaft zusammenfassen, dann würde die lauten: “Hab Vertrauen in dich”. Als Rollenmodell möchte sie kleinen Mädchen vermitteln, dass sie sein dürfen wie sie wollen und keinen künstlichen Busen brauchen.

(SDA)


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