Lausanne beendet Torflaute

Schrei der Erleichterung: Harri Pesonen leitete nach 220 torlosen Minuten von Lausanne ein Torfestival gegen Fribourg ein
Schrei der Erleichterung: Harri Pesonen leitete nach 220 torlosen Minuten von Lausanne ein Torfestival gegen Fribourg ein © KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Lausanne kehrt mit einem 6:3 gegen Fribourg nach vier Niederlagen auf die Siegerstrasse zurück. An der Spitze bauen die ZSC Lions ihren Vorsprung aus.Über 220 Minuten hatte Lausanne in der NLA auf einen Torerfolg gewartet. Am 17.

November hatte Harri Pesonen beim 1:4 gegen Ambri-Piotta letztmals für die Waadtländer getroffen. Gegen Fribourg-Gottéron war es wiederum der Finne, der nach knapp vier Minuten das 1:0 erzielte – und damit eine Torflut einleitete. Auf dem Weg zum 6:3 schoss das Team mit dem schwächsten Powerplay der Liga zwei Überzahltreffer, beide Male durch Yannick Herren. Letztmals hatte Lausanne im Dezember 2013 in einem Spiel sechs Tore erzielt (6:3 gegen Lugano). Der einstige Leader Gottéron verlor zum fünften Mal in den letzten sechs Spielen.

Im Duell zweier formstarker Teams gewannen die ZSC Lions auch das vierte Saisonspiel gegen Aufsteiger SCL Tigers. Bereits nach zwei Dritteln führten die Zürcher 4:1 und feierten souverän ihren vierten Erfolg in Serie.

Der EHC Biel, der seit dem 23. Oktober und einem 5:1 gegen Lugano nie mehr drei Punkte holte, leistete sich im Kellerduell gegen Ambri-Piotta einen kapitalen Fehlstart. Die Tessiner zogen in den ersten zwölf Minuten auf 3:0 davon, mussten jedoch bis zum Schluss um den Sieg zittern.

Das Team der Stunde ist Genève-Servette. Auf die erste Niederlage nach acht Siegen (3:4 nach Verlängerung am Samstag in Langnau) reagierte das Team von Trainer und Sportchef Chris McSorley mit einem 3:2-Sieg gegen den SC Bern. Nachdem Lars Leuenberger die ersten zwei Spiele als neuer SCB-Coach gewonnen hatte, musste er nun zum dritten Mal als Verlierer vom Eis.

Einen spektakulären Schlagabtausch lieferten sich Lugano und Kloten. Die Flyers führten in der Resega 1:0 und 3:2, doch Luganos Ausländer entschieden die Partie. Fredrik Pettersson (2), Tony Martensson und der Ex-Bieler Tim Stapleton mit seinem ersten Tor für die Bianconeri skorten zum 4:3-Sieg. Die Klotener verloren nicht nur ihr sechstes Auswärtsspiel in Folge, sondern auch ihre beiden Leistungssträger Patrick von Gunten und Denis Hollenstein mit Verdacht auf Hirnerschütterungen.

Resultate: Biel – Ambri-Piotta 3:6 (1:3, 1:0, 1:3). Genève-Servette – Bern 4:2 (1:0, 2:0, 1:2). Lausanne – Fribourg-Gottéron 6:3 (2:1, 1:1, 3:1). Lugano – Kloten Flyers 4:3 (2:1, 2:2, 0:0). SCL Tigers – ZSC Lions 1:5 (0:1, 1:3, 0:1).

Rangliste: 1. ZSC Lions 27/55. 2. Zug 24/49. 3. Fribourg-Gottéron 27/47. 4. Davos 25/45. 5. Genève-Servette 25/44. 6. Lugano 26/37. 7. Bern 27/36. 8. Kloten Flyers 27/35. 9. Lausanne 25/34. 10. Ambri-Piotta 26/33. 11. SCL Tigers 26/27. 12. Biel 27/26.

(SI)


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