Lausanne in Luzern mit beeindruckender Effizienz

Starker Rückhalt: Lausannes Torhüter Thomas Castella behält auch im Gewühl die Übersicht
Starker Rückhalt: Lausannes Torhüter Thomas Castella behält auch im Gewühl die Übersicht © KEYSTONE/URS FLUEELER
Fünfmal schiessen die Lausanner auf das Luzerner Tor, dreimal können sie ein Tor bejubeln und einmal klatscht der Ball vom Pfosten zurück. Dank beeindruckender Effizienz siegt Lausanne in Luzern 3:2.

Für Luzern kam es in dieser einseitig verlaufenden Partie knüppeldick. Die Innerschweizer machten das Spiel, erarbeiteten sich Chance um Chance, die Tore aber fielen mehrheitlich auf der anderen Seite. Und trotz Überzahl in den letzten 20 Minuten (Gelb-Rot für den eingewechselten Gonzalo Zarate) schaffte das Team von Markus Babbel nicht einmal mehr ein Unentschieden. Doppeltorschütze Tomi Juric vergab die grosse Möglichkeit in der 82. Minute, als er seinen zweiten Penalty-Versuch von Lausanne-Goalie Thomas Castella abgewehrt sah.

Castella war Lausannes bester Mann, er machte die meisten Chancen des Gastgebers zunichte und war auch zur Stelle, als es für die Luzerner nach einem Foul von Leandro Marin an Joker Dereck Kutesa plötzlich wieder gut aussah. Juric aber hatte bei seinem zweiten Penalty die Ecke gewechselt und scheiterte kläglich an Castella, der auch den Nachschuss von Claudio Lustenberger abwehrte.

Während die Lausanner ihr fünftes Spiel in Folge mit einem Punktgewinn abschlossen, rutschen die Innerschweizer in der Tabelle immer weiter nach hinten. Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie und der dritten Heimniederlage gegen die Waadtländer nacheinander liegt Luzern nur noch zwei Zähler vor Thun und Schlusslicht Lugano, die beide morgen mit Siegen am FCL vorbeiziehen könnten. Lausanne dagegen schloss dank seiner effizienten Leistung bis auf einen Zähler zu den schon länger schwächelnden Innerschweizern auf.

Im Unterschied zum jüngsten 1:4 in Bern gegen YB setzte FCL-Trainer Markus Babbel wieder auf seine erfahrenen Spieler – also auf Claudio Lustenberger, Christian Schneuwly und Goalgtter Tomi Juric.

Luzern – Lausanne-Sport 2:3 (1:1)

8316 Zuschauer. – SR Amhof. – Tore: 11. Juric (Foulpenalty) 1:0. 38. Marin (Campo) 1:1. 48. Geissmann (Asllani) 1:2. 60. Juric (Schneuwly) 2:2. 61. Margiotta (Marin) 2:3.

Luzern: Omlin; Christian Schneuwly (79. Grether), Knezevic, Schulz, Lustenberger; Follonier (79. Rodriguez), Kryeziu, Custodio, Schürpf (69. Kutesa); Demhasaj, Juric.

Lausanne-Sport: Castella; Monteiro, Manière, Rochat; Asllani, Tejeda, Maccoppi, Gétaz (27. Marin); Campo (46. Zarate), Geissmann; Margiotta (69. Pasche).

Bemerkungen: Luzern ohne Alves, Arnold, Schwegler und Schindelholz (alle verletzt). 36. Abseitstor Juric. 55. Lattenschuss Schürpf. 72. Pfostenschuss Asllani. 72. Gelb-Rot Zarate (Unsportlichkeit). 82. Castella hält Foulpenalty von Juric. Verwarnungen: 39. Knezevic (Foul), 59. Zarate (Reklamieren), 84. Monteiro (Foul), 92. Demhasaj (Foul).

(SDA)


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