Lausanne nach Rückstand zum Heimsieg gegen Ambri

Alain Mieville leitete mit dem 1:1 die Wende ein
Alain Mieville leitete mit dem 1:1 die Wende ein © KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Lausanne kehrt nach zuletzt drei 3:5-Niederlagen in Folge wieder auf die Siegesstrasse zurück. Die Waadtländer setzen sich im einzigen Dienstagsspiel der NLA zuhause gegen Ambri-Piotta 4:1 durch.Trotz klarem Chancenplus war der Heimsieg für das Team des Kanadiers Dan Ratushny hart erkämpft.

Auch wenn Lausanne spielerische Vorteile besass und den Gegner teilweise im eigenen Drittel einschnürte, waren es die Gäste, die völlig entgegen dem Spielverlauf nach 25 Minuten durch Jason Fuchs in Führung gingen. Der Sohn des früheren Lugano- und SCB-Meisterstürmers Régis Fuchs profitierte davon, dass Lausanne-Goalie Cristobal Huet die Sicht bei dem Schuss von der blauen Linie komplett verdeckt war. Für den 21-Jährigen Fuchs war es bereits der sechste Treffer aus den letzten fünf Spielen.

Nach dem verdienten Ausgleich durch Alain Mieville (35.), der einen Schuss von Dario Trutmann ebenfalls unhaltbar ablenkte, sorgte Lausanne im Schlussdrittel im Powerplay für den Unterschied. Etienne Froidevaux (53.) und Benjamin Antonietti (58.) trafen in Überzahl. Dazwischen hatte sich Ambris Trainer Hans Kossmann so fürchterlich über einen Schiedsrichterentscheid aufgeregt, dass er dafür eine Strafe kassierte und auf die Tribüne verbannt wurde. Der Finne Harri Pesonen traf noch ins leere Tor.

Letztendlich belohnte sich Lausanne im Schlussdrittel doch noch für die Anstrengungen, die zuvor über weite Strecken durch einen starken Sandro Zurkirchen (36 Paraden) im Ambri-Tor zunichte gemacht wurden.

Lausanne – Ambri-Piotta 4:1 (0:0, 1:1, 3:0). – 5605 Zuschauer. – SR Dipietro/Fischer, Gnemmi/Küng. – Tore: 25. Fuchs 0:1. 35. Mieville (Trutmann, Junland) 1:1. 53. Froidevaux (Genazzi/Ausschluss Fora) 2:1. 58. Antonietti (Jeffrey, Danielsson/Ausschluss Gautschi) 3:1. 59. Harri Pesonen 4:1 (ins leere Tor). – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 plus 10 Minuten (Fora) gegen Ambri-Piotta. – PostFinance-Topskorer: Herren; Guggisberg.

Lausanne: Huet; Trutmann, Junland; Genazzi, Nodari; Gobbi, Jannik Fischer; Lardi; Walsky, Froidevaux, Harri Pesonen; Danielsson, Jeffrey, Herren; Benjamin Antonietti, Conz, Augsburger; Schelling, Mieville, Savary; Kneubühler.

Ambri-Piotta: Zurkirchen; Ngoy, Mäenpää; Fora, Gautschi; Trunz, Collenberg, Jelovac; Guggisberg, Emmerton, Lhotak; D’Agostini, Hall, Lauper; Kostner, Kamber, Bianchi; Duca, Fuchs, Monnet; Berthon.

Bemerkungen: Lausanne ohne Ryser (verletzt), Deruns (überzählig), Ledin (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Bastl, Sven Berger und Zgraggen (alle überzählig), Janne Pesonen (überzähliger Ausländer). – 57:25 Timeout Ambri-Piotta und von 57:57 bis 58:36 ohne Torhüter. – 57:46 Ambri-Trainer Hans Kossmann wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt.

1. Zug 12/25 (37:32). 2. ZSC Lions 13/25 (36:28). 3. Lausanne 12/23 (40:28). 4. Biel 12/22 (42:27). 5. Bern 11/19 (35:29). 6. Lugano 12/19 (37:37). 7. Kloten 11/18 (34:34). 8. Genève-Servette 12/18 (31:33). 9. Davos 12/16 (34:39). 10. Ambri-Piotta 14/15 (33:41). 11. SCL Tigers 13/10 (27:43). 12. Fribourg-Gottéron 12/9 (27:42).

(SDA)


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