Lauterbach suchte Christkind durch Schlüsselloch – vergebens

Heiner Lauterbach (hier mit Ehefrau Viktoria) wollte früh wissen, was Sache ist: Als Fünfjähriger beobachtete er durchs Schlüsselloch seine Mutter und das "Christkind" (Archiv).
Heiner Lauterbach (hier mit Ehefrau Viktoria) wollte früh wissen, was Sache ist: Als Fünfjähriger beobachtete er durchs Schlüsselloch seine Mutter und das "Christkind" (Archiv). © /AP/GERO BRELOER
Mit einem Blick durchs Schlüsselloch hat Heiner Lauterbach als Fünfjähriger entdeckt, dass es das Christkind nicht gibt. Der Spruch seiner Mutter, das Christkind sei gerade aus dem offenen Fenster geflogen, “war einem aufgeweckten Kerl vom Niederrhein eben zu wenig”.

Bis zum Moment der Desillusion habe seine Mutter immer eine Glocke geläutet – als Zeichen, dass das Wohnzimmer für ihn tabu war, erzählte der 62-jährige Schauspieler (“Tannbach – Schicksal eines Dorfes”) der “Berliner Morgenpost”.

Aus Neugierde habe er aber wie gesagt durchs Schlüsselloch geschaut: “Da habe ich gesehen, dass meine Mutter das nur gefaked hat. Sie hat das Fenster geöffnet, mit meinem Vater gequatscht und dabei die Bimmel betätigt.”

(SDA)


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