Lebensfreude dank kleiner Clowns

Fröhlicher Besuch im Altersheim in Appenzell: Das kleine Clown-Mädchen unter der Obhut von Clown Mili verteilt besondere Blumen.
Fröhlicher Besuch im Altersheim in Appenzell: Das kleine Clown-Mädchen unter der Obhut von Clown Mili verteilt besondere Blumen. © FM1/Charlotte Küng
Lachen ist gesund – im Altersheim Appenzell ist dies jeden ersten Mittwoch im Monat Programm. Die Kinder der Clownschule Mili sind dann zu Besuch.

Schon beim Eingang der Clownschule Mili in Appenzell stehen riesige Clownschuhe bestückt mit einer Sonnenblume. Drinnen herrscht ein buntes Treiben: Die Vorbereitungen für den Auftritt sind im vollem Gange. Das Thema Frühling, entsprechend liegen Blumen, ein Stückchen Kunstrasen und Schokolade für den Auftritt bereit.

«Die Leute im Altersheim haben Freude und das merkt man. Ausserdem kann man hier nichts falsch machen», sagt eines der Clown-Mädchen in der neuesten Ausgabe von «Gott und d’Wält».

Die Show auf der Demenzabteilung im Altersheim Appenzell geht sofort los, kaum betritt Clown Mili mit ihren Schülerinnen und Schülern den Raum. Sie albern herum und dann greift Mili zu ihrer Gitarre. «Man merkt, wie gut dieser Besuch den Leuten tut», sagt FM1-Pfarrerin Charlotte Küng.

«Die Lieder lassen die Leute erstrahlen und bringen ihnen die Lebensfreude zurück», sagt die Tochter einer Bewohnerin. Doch auch die Kinder helfen mit ihrer spontanen Art, das Lachen ins Altersheimleben zurückzubringen.

(agm)


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