Steingruber muss passen

Giulia Steingruber zog sich bei ihrem Sturz im WM-Sprungfinal keine gravierenden Verletzungen zu
Giulia Steingruber zog sich bei ihrem Sturz im WM-Sprungfinal keine gravierenden Verletzungen zu © KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER
Giulia Steingruber zieht sich bei ihrem Sturz im Sprungfinal an den Weltmeisterschaften nur eine leichte Knieverletzung zu. Auf den Start am Swiss Cup Zürich wird sie aber verzichten müssen.

Steingruber zog sich bei ihrem Sturz am letzten Samstag im Sprungfinal an den Weltmeisterschaften in Glasgow eine Innenband- und Kapselzerrung sowie eine Knochenprellung im rechten Knie zu, wie eine MRI-Untersuchung am Mittwoch ergab. Die 21-jährige Ostschweizerin wird rund drei bis vier Wochen aussetzen müssen und nur eingeschränkt trainieren können.

Die Verletzung erwies sich damit als weniger gravierend als im ersten Moment hatte befürchtet werden müssen. Steingruber war bei ihrem missratenen zweiten Sprung, dem Jurtschenko mit einer Doppelschraube, gestürzt und knickte dabei bei der Landung mit dem rechten Knie ein. Erste Untersuchungen nach dem Unfall deuteten zumindest an, dass sich Steingruber keine schweren Bänderverletzungen zugezogen hatte.

Aufgrund ihrer Verletzung wird die Mehrkampf-Europameisterin am Swiss Cup Zürich am Sonntag allerdings nicht antreten können. Die Ostschweizerin hatte bereits auf die Teilnahme am Bodenfinal in Glasgow und am Memorial Gander in Morges verzichten müssen. Anstelle Steingrubers wird im Hallenstadion Laura Schulte an der Seite von Claudio Capelli antreten. Das zweite Schweizer Duo bilden Pablo Brägger und Ilaria Käslin.

(SI)


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