Leitet der Flüchtige seine Geschäfte aus dem Ausland?

Hat der Flüchtige einen Kontakt in der Strafanstalt?
Hat der Flüchtige einen Kontakt in der Strafanstalt? © Michel Canonica/St.Galler Tagblatt
Der entflohene Häftling von Gmünden soll seine Geschäfte vom Ausland aus leiten. Allerdings sei er dabei übers Ohr gehauen worden – und jage nun seinen Betrüger.

Es tönt wie die Geschichte aus einem Krimi: Laut «20 Minuten» habe der flüchtige Häftling aus der Ausserrhoder Strafanstalt Gmünden aus dem Gefängnis heraus über eine Mittelsfrau 150’000 Franken an einen Mazedonier bezahlt, damit dieser ihn aus dem Gefängnis hole.

Allerdings sei der Mazedonier mit dem Geld abgehauen. Deshalb sei der Häftling ausgebrochen und nun auf der Suche nach seinem vermeintlichen Befreier. Ein Ermittler sagt gegenüber «20 Minuten»: «Der Häftling hat sogar eine Belohnung ausgesetzt für den, der ihm den Mazedonier bringt.»

Der Flüchtige telefoniere jeweils über ein österreichisches Handy in die Strafanstalt Gmünden, wo er einen Mittelsmann unter den Häftlingen habe.

Der Häftling ist Anfang August nach einem Hafturlaub nicht mehr zurückgekehrt. Er sass wegen Immobilienbetrugs.

(red.)


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