Hagenwil und Lenzerheide kriegen Briefmarken

Das Schloss Hagenwil und die Mountainbike-WM in der Lenzerheide gibt es jetzt als Briefmarke.
Das Schloss Hagenwil und die Mountainbike-WM in der Lenzerheide gibt es jetzt als Briefmarke. © pd
Die Mountainbike-Weltmeisterschaft in der Lenzerheide und das Wasserschloss Hagenwil bekommen eine eigene Briefmarke. Die Post ehrt ausserdem den ältesten Branchenverband mit den neuen Briefmarken.

Die Sondermarke des Jahres 2018 zeigt zwei Mountainbiker. Wir behaupten jetzt einfach mal, dass auf dem Bild Jolanda Neff und Nino Schurter aus dem FM1-Land sind. Die Briefmarke wurde von zwei Berner Designern entworfen für die Mountainbike-Weltmeisterschaft in der Lenzerheide. Auch das Wasserschloss in Hagenwil erhält eine eigene Marke.

Briefmarke stimmt auf Anlass ein

Erwartet werden an der Mountainbike-WM rund 30’000 Besucher. Laut der Mitteilung der Post soll die A-Post-Marke die Schweiz jetzt schon auf den Anlass, der vom 5. bis 9. September stattfindet, einstimmen.

Zu den Favoriten auf den Mountainbike-Weltmeister-Titel gehören unter anderem die Thalerin Jolanda Neff und der Bündner Nino Schurter, der an der WM Heimspiel hat. Seine Chancen auf den Sieg haben sich nochmals erhöht, nachdem einer seiner härtesten Rivalen Julien Absalon am Montag unerwartet seinen Rücktritt bekanntgab.

Schloss Hagenwil führt Serie fort

Die Pro-Patria-Zuschlagsmarke widmet sich schon seit Längerem dem Thema Burgen und Schlösser. Dieses Jahr wird unter anderem das Schloss Hagenwil auf die Marke gedruckt. Das Schloss im Thurgau bei Amriswil ist eine beliebte Destination – auch für Hochzeitspaare. Eine detaillierte Zeichnung zeigt das Schloss mit seinem Wassergraben.

175. Geburtstag des Apothekerverbands

Mit einer Sondermarke geehrt wird auch der Schweizerische Apothekerverband (pharmaSuisse). Der älteste Branchenverband der Schweiz feiert in diesem Jahr seinen 175. Geburtstag.

Die Marke zeigt eine Apothekerin im Gespräch mit einem Kunden vor einem auffällig grünen Hintergrund. Ebenfalls vor 175 Jahren wurde die Briefmarke in der Schweiz eingeführt. An diese Gemeinsamkeit erinnerte der Apothekerverband in einem Communiqué.

Vorreiter in der Schweiz war der Kanton Zürich, wo am 1. März 1843 erstmals Briefmarken auf den Markt gebracht wurden. Damit war die Schweiz nach Grossbritannien das zweite Land, das die Portovorauszahlung mit der Briefmarke einführte. Zuvor bezahlte in der Regel der Empfänger das Porto.

(red./SDA)


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