Leonardo DiCaprio: Keiner hat mehr für Klimaschutz getan als Obama

Barack Obama, Leonardo DiCaprio und Dr. Katharine Hayhoe diskutierten am Montag über den Klimawandel.
Barack Obama, Leonardo DiCaprio und Dr. Katharine Hayhoe diskutierten am Montag über den Klimawandel. © KEYSTONE/EPA ISP/ISP / POOL
Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio hat US-Präsident Barack Obama für dessen Engagement im Kampf gegen den Klimawandel gelobt. Obama habe «mehr dafür getan hat, Lösungen für die Klimakrise zu finden, als irgendjemand anderes in der Geschichte».

Das sagte der Schauspieler am Montag in einer Diskussionsrunde mit dem Präsidenten und der Wissenschaftlerin Katharine Hayhoe, die im Rahmen des «South by South Lawn»-Festivals auf dem Gelände des Weissen Hauses stattfand. Ein Video der Diskussion gab es beispielsweise auf der Facebook-Seite vom Weissen Haus.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde wurde der Dokumentarfilm «Before the Flood» gezeigt, in dem DiCaprio unter anderem mit Obama, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und Papst Franziskus über den Klimawandel spricht. Der Film hatte Anfang September auf dem «Toronto International Film Festival» Premiere gefeiert.

Es sei ihm wichtig gewesen, dass «Before the Flood» vor den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November erscheint, sagte DiCaprio. «Wer nicht an den Klimawandel glaubt, glaubt nicht an Fakten, an die Wissenschaft oder an empirische Wahrheiten und sollte deshalb meiner Meinung nach kein öffentliches Amt bekleiden dürfen.»

Er spielte damit offensichtlich auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump an, der den Klimawandel in der Vergangenheit mehrfach als Erfindung bezeichnet hatte – was er aber später bestritt. DiCaprio setzt sich seit Jahren öffentlich für den Klimaschutz ein.

(SDA)


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