Leopard tötet Ostschweizerin

Ein Leopard griff die Schweizerin an während sie schlief.
Ein Leopard griff die Schweizerin an während sie schlief. © (AP Photo/Mosa'ab Elshamy)
Sie reiste nach Südafrika, um Freiwilligenarbeit zu leisten – und starb. Eine 32-jährige St.Gallerin wurde in einem südafrikanischen Tierschutz-Camp von einem Leoparden angegriffen und getötet.

Das tragische Unglück ereignete sich laut dem südafrikanischen Portal lowwelder.co.za im Siyafunda Bush Camp in Hoedspruit. Die 32-Jährige wollte dort zwei Wochen Freiwilligenarbeit leisten. Am 10. November übernachtete sie nicht bei den anderen Frewilligen, sondern im ersten Stock eines nur teilweise überdachten Holzhauses.

Dort wurde sie in der Nacht von einem Leoparden angegriffen und getötet. Um 5 Uhr am nächsten Morgen fand man ihre Leiche im Holzhaus. Der Vorfall wurde laut Michael Job, Direktor von Siyafunda, sofort der Polizei gemeldet worden. Die Camp-Mitarbeiter und Helfer erhielten psychologische Betreuung.

Dies sei das erste tödliche Unglück seit der Gründung des Camps vor elf Jahren. Alle Freiwilligen würden bei ihrer Ankunft über die Sicherheitsmassnahmen und die Tatsache informiert, dass dass das Camp nicht eingezäunt ist und im Reservoir wilde Tiere leben.

Gemäss 20 Minuten fand heute in Bad Ragaz die Trauerfeier für die aus Vättis stammende Ostschweizerin statt.

(red)


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