Leverkusen-Trainer für drei Spiele gesperrt

Leverkusen-Trainer Roger Schmidt
Leverkusen-Trainer Roger Schmidt © AP Photo/Martin Meissner
Leverkusens Trainer Roger Schmidt wird für sein Fehlverhalten gegen Dortmund am vergangenen Sonntag hart bestraft. Er wird für fünf Spiele gesperrt, wobei drei direkt zu verbüssen sind. Auch der Bayer-Sportchef Rudi Völler wird zur Kasse gebeten.

Roger Schmidt sorgte beim Spiel gegen Dortmund für Aufsehen. Nachdem Treffer von Pierre-Emerick Aubameyang für Dortmund zum 0:1 wollte der Schiedsrichter den Trainer wegen lauter Proteste auf die Tribüne schicken. Schmidt hatte sich zum wiederholten Mal mit dem Schiedsrichter angelegt und als er sich weigerte, den Innenraum zu verlassen, provozierte er so fast einen Spielabbruch. Der Schiedsrichter brach die Partie ab und verschwand mit den Mannschaften.

Der Deutsche Fussball-Bund DFB sperrt den Trainer nun für fünf Spiele. Für ihn gilt ein Innenraumverbot. Das heisst, er darf während eines Spieles seiner Mannschaft nicht im Stadion-Innenraum sein. Das Verbot beginnt eine halbe Stunde vor dem Spiel und endet eine halbe Stunde nach dem Spiel. Im gesamten Zeitraum darf er mit seiner Mannschaft weder unmittelbar noch mittelbar in Kontakt treten.

Auch der Bayer-Sportchef Rudi Völler wird bestraft. Das Sportgericht verhängte gegen den ehemaligen DFB-Teamchef eine Geldstrafe von 10’000 Euro. Der 55-Jährige hatte in Interviews nach dem Spiel dem Unparteiischen unterstellt, in der zweiten Halbzeit absichtlich den Handelfmeter gegen Borussia Dortmund beim 1:0-Erfolg gegen Bayer in der 71. Minute nicht gepfiffen zu haben.

(red)

 

 


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