Lilo Pulver ist weder verarmt noch gebrechlich

Liselotte Pulver - hier 2011 mit ihrem Lifetime Swiss Award - ist weder verarmt noch krank: "Nichts davon ist wahr", sagt die 86-jährige Schauspiellegende (Archiv).
Liselotte Pulver - hier 2011 mit ihrem Lifetime Swiss Award - ist weder verarmt noch krank: "Nichts davon ist wahr", sagt die 86-jährige Schauspiellegende (Archiv). © /KEYSTONE/WALTER BIERI
Die Berner Kinolegende Lilo Pulver dementiert grassierende Gerüchte: Weder habe sie Geldsorgen, noch sei sie abgemagert und gebrechlich. Ihre Villa habe sie vermietet, weil sie zu gross sei und zu viel Arbeit mache. Und sie habe einfach immer noch ihr Idealgewicht.

“Ich bin sehr traurig, dass man so etwas über mich schreibt”, meinte die 86-Jährige in einem ihrer seltenen Interviews gegenüber der “Freizeit Revue”. Ihre Villa BIP in Perroy am Genfersee habe sie ihrem Sohn Marc-Tell vermietet, weil ihr der Unterhalt zu anstrengend und das grosse Haus zu einsam war.

In die Seniorenresidenz Burgerspittel nach Bern sei sie gezogen, weil sie dort Gesellschaft habe. Darunter ist auch ihr einziger Bruder Emanuel, den sie früher in Interviews gern als ihren “Lieblings-Brüetsch” bezeichnete.

Das einzige, was ihr fehle, sagt die Schauspiellegende, wäre eine Schulter zum Anlehnen. Allerdings ist sie anspruchsvoll: Ein Partner müsste sein wie ihr 1992 verstorbener Mann Helmut Schmid: “Er war so schön! Ein glänzender Schauspieler und eine humorvolle Persönlichkeit”. Das dürfte fürwahr schwer zu finden sein.

(SDA)


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