Lions finden wieder einen Weg zum Auswärtssieg

Topskorer Roman Wick und die ZSC Lions setzten sich auch in Genf gegen Servette durch
Topskorer Roman Wick und die ZSC Lions setzten sich auch in Genf gegen Servette durch © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Zum dritten Mal in Folge muss Genève-Servette in die Verlängerung, zum dritten Mal muss das Team von Chris McSorley als Verlierer vom Eis. Gegen die ZSC Lions scheiterten sie im Penaltyschiessen.

Die ZSC Lions sind das stärkste Auswärtsteam der NLA.Auch in Genf fand der Leader einen Weg zum Erfolg. Dank einer makellosen Ausbeute im Penaltyschiessen – Chris Baltisberger, Ronalds Kenins, Roman Wick und Ryan Shannon verwerteten ihre Versuche – feierten sie im 14. Auswärtsspiel den 12. Sieg.

Der Umweg wäre nicht zwingend gewesen. Denn Servette verschlief den Start komplett. Bereits nach wenigen Sekunden gerieten die Genfer in Bedrängnis, Romain Loeffel konnte die Scheibe nur noch über die Bande spedieren, was eine Strafe nach sich zog. Im Powerplay gingen die Zürcher durch Roman Wick in Führung. Das Team von Trainer Hans Wallson verpasste es aber nachzulegen.

In der Folge fand Servette besser in die Partie. Den Ausgleich erzielte Juraj Simek kurz nach Spielmitte mit seinem ersten Saisontreffer. Er wurde in Unterzahl von Arnaud Jaquemet wunderschön lanciert und verwertete backhand zum 1:1. Der Treffer fiel in einer Phase, in der die Lions – nicht nur wegen des laufenden Powerplays – näher am 2:0 standen als Servette dem Ausgleich.

Jonathan Mercier bestritt seine 536. Partie für Servette und löste damit den ehemaligen Captain Goran Bezina, der via Videobotschaft gratulierte, als Rekordspieler des Klubs ab.

Genève-Servette – ZSC Lions 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0) n.P.

5715 Zuschauer. – SR Koch/Stricker, Borga/Kovacs. – Tore: 3. Roman Wick (Thoresen/Ausschluss Loeffel) 0:1. 31. Simek (Jacquemet, Slater/Ausschluss Almond!) 1:1. – Penaltyschiessen: Chris Baltisberger 0:1, Fransson -; Kenins 0:2, Simek -; Roman Wick 0:3, Spaling 1:3; Shannon 1:4. – Strafen: je 4mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Spaling; Roman Wick.

Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Mercier; Jacquemet, Fransson; Vukovic, Ehrhardt; Petschenig; Simek, Almond, Spaling; Jeremy Wick, Slater, Riat; Massimino, Kast, Rubin; Schweri, Heinimann, Impose; Kyparissis.

ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Guerra, Seger; Marti; Thoresen, Sjögren, Suter; Nilsson, Schäppi, Wick; Chris Baltisberger, Shannon, Herzog; Künzle, Trachsler, Kenins; Pestoni.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Gerbe, Antonietti, Douay, Détraz, Romy, Rod, Traber (alle verletzt) und Bays (krank), ZSC Lions ohne Bärtschi (verletzt) und Cunti (krank). Lattenschuss Spaling (13.).

(SDA)


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