Lisa Simone trat in Montreux in die Fussstapfen von Mutter Nina

Lisa Simone letzte Woche am Montreux Jazz Festival, 40 Jahre, nachdem ihre Mutter Nina Simone einen Auftritt am selben Festival hatte. (Archivbild)
Lisa Simone letzte Woche am Montreux Jazz Festival, 40 Jahre, nachdem ihre Mutter Nina Simone einen Auftritt am selben Festival hatte. (Archivbild) © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Mit ihrem Auftritt am Montreux Jazz Festival hat sich für Lisa Simone ein Traum erfüllt. Exakt 40 Jahre vorher war ihre Mutter Nina Simone dort zu Gast. Lisa besass ein Poster vom damaligen Auftritt und hatte sich vorgestellt, wie es sein würde, selbst dort zu singen.

“Es ist wie eine Wiederauferstehung, seit ich nach Europa gezogen bin. Dinge, die gut sind für mich, passieren in meinem Leben”, sagte die 53-Jährige der “Weltwoche”. Nach ihrer schwierigen Kindheit, in der sie von der Mutter vernachlässigt wurde, habe sie in Frankreich ihren Frieden mit der 2003 Verstorbenen gemacht.

Heute schlafe sie im selben Zimmer, in dem ihre Mutter gestorben sei – in deren Haus in der Nähe von Marseille. “Es gibt überall, wo man sich niederlässt, Schwierigkeiten”, sagt sie “für alles Wundervolle im Leben zahlt man einen Preis. Also musst du rausfinden, ob es für dich wertvoll genug ist”. Dank Meditation habe sie sich mit ihrer toten Mutter versöhnt – “und weil Zeit tatsächlich alle Wunden heilt”.

(SDA)


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