Einaudi spielt Klagelied auf einem Flügel im Eismeer

Eis und Wasser können seinem Engagement für die Arktis nichts anhaben: Der italienische Pianist Ludovico Einaudi spielt auf einer künstlichen Eisscholle in Norwegen. Im Hintergrund ankert das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise".
Eis und Wasser können seinem Engagement für die Arktis nichts anhaben: Der italienische Pianist Ludovico Einaudi spielt auf einer künstlichen Eisscholle in Norwegen. Im Hintergrund ankert das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise". © Keystone/AP Greenpeace Spain/PEDRO ARMESTRE
Mit Musik für den Umweltschutz: Der italienische Pianist und Komponist Ludovico Einaudi hat mit einem Konzert im Eismeer gegen die Zerstörung der Arktis protestiert.

Vor der Kulisse des Wahlenbergbreen-Gletschers vor der Küste von Spitzbergen (Norwegen) spielte der 60-Jährige auf einer künstlichen Eisscholle im Meer treibend auf einem Flügel sein Stück “Elegy For The Arctic” (“Klagelied für die Arktis”). “Hier gewesen zu sein war eine grossartige Erfahrung für mich. So konnte ich die Reinheit und Zerbrechlichkeit dieses Ortes sehen”, sagte Einaudi. “Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung der Arktis verstehen, den Prozess der Zerstörung beenden und beginnen, sie zu schützen.”

Die Installation ist Teil einer Aktion der Umweltorganisation Greenpeace anlässlich einer Staatenkonferenz über den Nordost-Atlantik, der sogenannten OSPAR-Kommission, die diese Woche in Spanien stattfindet. Dort soll unter anderem über einen Entwurf zum Schutz des europäischen Nordmeers entschieden werden.

(SDA)


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