Ludwig/Walkenhorst verteidigen den EM-Titel

Verteidigten in Biel ihren EM-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich: Kira Walkenhorst (Vordergrund) und Laura Ludwig
Verteidigten in Biel ihren EM-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich: Kira Walkenhorst (Vordergrund) und Laura Ludwig © KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
Laura Ludwig und Kira Walkenhorst verteidigen an der Beachvolleyball-EM in Biel ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Das deutsche Duo gewinnt den Final problemlos in zwei Sätzen.Europameisterschaften werden im Beachvolleyball seit 1993 ausgetragen.

Vor der Edition am Bieler Strandboden hat es aber erst ein Team geschafft, zweimal in Folge EM-Gold zu holen: Die Italienerinnen Laura Bruschini/Annamaria Solazzi (1999/2000). Nun schafften dieses Kunststück auch Ludwig/Walkenhorst. Die topgesetzten Deutschen liessen im Endspiel vor ausverkauften Rängen den überraschenden Tschechinnen Marketa Slukova/Barbora Hermannova keine Chance. Sie gewannen die Partie 21:14, 21:15 und unterstrichen damit ihre Ambitionen im Hinblick auf die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro.

Im Olympia-Ranking, das die wichtigsten Resultate der Saisons 2015 und 2016 beinhaltet, belegen Ludwig/Walkenhorst als bestes europäisches Duo den 4. Rang. Diese Position untermauerten sie mit einem ausgezeichneten EM-Turnier. Mit Ausnahme der zweiten Vorrunden-Partie gewannen die 30-jährige Ludwig und ihre fünf Jahre jüngere Partnerin alle sieben Spiele. Für Ludwig war es die neunte EM-Medaille ihrer Karriere, die vierte goldene. Zwei Titel hatte sie an der Seite von Sara Goller (2008/2010) geholt. Mit Blockerin Walkenhorst spielt die Berlinerin seit 2013 zusammen.

Weniger deutlich war die Angelegenheit im Final der Männer. Mit Paolo Nicolai/Daniele Lupo setzte sich erneut das favorisierte Duo durch. Die italienischen Europameister von 2014 sahen sich aber starker Gegenwehr durch die Russen Konstantin Semenow/Wjatscheslaw Krassilnikow konfrontiert. Nicolai/Lupo gewannen die Partie 21:15, 13:21, 15:12 und strichen dafür ein Preisgeld von 20’000 Euro ein. Die beiden Teams waren sich vor einem Monat bereits im Final des World-Tour-Open von Sotschi gegenüber gestanden, schon damals hiessen die Sieger Nicolai/Lupo.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen