Mit Lugano doch Schweiz im Final

Torhüter Elvis Merzlikins hatte massgeblichen Anteil am Finaleinzug des HC Lugano
Torhüter Elvis Merzlikins hatte massgeblichen Anteil am Finaleinzug des HC Lugano © KEYSTONE/SPENGLER CUP/PASCAL MULLER
Lugano steht zum zweiten Mal nach 1991 im Final des Spengler Cups. Die Tessiner gewinnen den zweiten Halbfinal in Davos gegen Jekaterinburg 3:0.

Damien Brunner entschied knapp vier Minuten vor Schluss mit seinem Treffer ins leere Gehäuse die Partie, welche mehrheitlich vom NLA-Vertreter dominiert wurde. Jekaterinburg hatte noch einmal alles auf eine Karte gesetzt und im Powerplay den Torhüter bereits sehr früh durch einen sechsten Feldspieler ersetzt.

Lugano war druckvoll in die Partie gestartet und ging in der 16. Minute durch Tim Stapleton, der einen Schuss von Philippe Furrer ablenkte, in Führung. Linus Klasen erhöhte kurz nach Beginn des zweiten Drittels auf 2:0. Für den Schweden war es bereits der sechste Skorerpunkt an diesem Turnier.

Lugano erreichte damit auch 24 Jahre nach seiner ersten Spengler-Cup-Teilnahme den Final. Damals unterlagen die Tessiner im Endspiel ZSKA Moskau 2:5.

Lugano – Jekaterinburg 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

6300 Zuschauer (ausverkauft). – SR Vinnerborg/Wehrli, Fluri/Tscherrig. – Tore: 16. Stapleton (Furrer) 1:0. 25. Klasen (Pettersson) 2:0. 57. Brunner (Walker) 3:0 (ins leere Tor). – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Jekaterinburg.

Lugano: Merzlikins; Chiesa, Furrer; Kienzle, Vauclair; Glenn, Spang; Hirschi, Kparghai; Brunner, Martensson, Stapleton; Pettersson, Sannitz, Klasen; Bertaggia, Filppula, Hofmann; Kostner, Walker, Reuille.

Jekaterinburg: Kovar; Megalinski, Wassilewski; Trjamkin, Kivisto; Antonowski, Turbin; Schurawljow; Tortschenjuk, Roman, Garejew; Popow, Koukal, Golyschew; Knjasew, Jemelin, Elo; Welitschkin, Alexejew, Mitjakin; Polosow.

Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Steinmann, Ulmer (alle verletzt), Dal Pian, Fazzini, Sartori, Romanenghi (alle überzählig/geschont), Jektarinburg ohne Timaschow, Michnow, Simakow, Schtschemerow, Woropajew (alle überzählig/geschont). 54. Timeout von Jekaterinburg, danach dreimal und gesamthaft 110 Sekunden ohne Goalie.

(SI)


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