Lukaschenko unterhält privat eine grosse Menagerie an Tieren

"Jeder Mensch sollte Tiere lieben", findet Weissrusslands Herrscher Alexander Lukaschenko. Mit der Nächstenliebe nimmt er es allerdings nicht so genau. (Archivbild)
"Jeder Mensch sollte Tiere lieben", findet Weissrusslands Herrscher Alexander Lukaschenko. Mit der Nächstenliebe nimmt er es allerdings nicht so genau. (Archivbild) © Keystone/AP POOL REUTERS/VASILY FEDOSENKO
Weissrusslands Präsident Alexander Lukaschenko hält privat einen ganzen Bauernhof voller Tiere. «Jeder Mensch sollte Tiere lieben», sagte der autoritäre Herrscher in Minsk und zählte vor russischen Journalisten seine ganze Menagerie auf.

«Ich habe drei Strausse, Truthähne, Enten, 25 Gänse, die ich zu Neujahr verschenke. Ausserdem gibt es chinesische Hühner, gewöhnliche Hühner, 10 Kühe, 10 Ziegen, 15 Schafe, 7 oder 8 Pferde», erklärte der 62-Jährige.

Von einst 70 Kaninchen seien nur noch 20 da, die anderen habe er verschenkt. «Kaninchen zu schlachten, bringe ich nicht über mich», sagte der Staatschef der Ex-Sowjetrepublik, in der immer noch die Todesstrafe vollstreckt wird. Wie die Agentur Tass meldete, bevölkern auch vier Hunde und drei Katzen das Anwesen Lukaschenkos, der seine Laufbahn als Direktor einer sowjetischen Sowchose begonnen hatte.

Als im Nachbarland Ukraine Anfang 2014 Präsident Viktor Janukowitsch aus seiner Residenz flüchtete, staunte die Bevölkerung über dessen Privatzoo mit Straussen, Antilopen, Pfauen und anderem Getier.

(SDA)


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