Mach de Pris – im Kino oder am FCSG-Match

Von Celia Rogg
Mach de Pris – im Kino oder am FCSG-Match
Bei der Fluggesellschaft People’s Viennaline können Passagiere den Preis für einen Flug nach Wien selber bestimmen. Wir finden die Idee so grossartig, dass wir sie gleich in anderen Gebieten anwenden möchten. Hier sind unsere Vorschläge für: “Du machsch de Pris”.

Im Kino

Wie oft haben wir den Entscheid, “diesen einen Film” im Kino anzusehen, schon bereut? Mehr als genug. Ab jetzt wollen wir den Preis für jeden Film selbst entscheiden. Gezahlt wird erst nach dem Kinobesuch.

 

Bei einem Match des FC St.Gallen

Wir sind fleissige Besucher der AFG Arena und lassen dort gern mal ein paar Franken liegen. So ein Spiel kann aber auch in die Hosen gehen. Ja, toll! Hätt’ ich auch zu Hause bleiben können… Aber ganz ehrlich, so schlecht wäre die Idee gar nicht. Bei guten Resultaten wären Fans sicher bereit, einen höheren Preis zu zahlen.

 

Im Bordell

Das ist so eine Sache mit dem Bordell. Man weiss ja nie genau, was einen da erwartet. Zahlung danach wär doch toll! Und zwar nur soviel, wie einem die Darbietung wert war.

 

Im Bus

Der Bus kommt eine Viertel Stunde zu spät und dann trieft er auch noch förmlich vom Schweiss fremder Leute. Ich könnte die Scheine auch einfach einem Esel auf den Rücken binden… Wäre zuweilen besser investiertes Geld

 

In der Badi

Kommt ja drauf an, was für Gestalten da herumliegen. Wenn sich ausschliesslich Missen und Models am Boden räkeln, lasse ich auch einen grösseren Batzen springen. So ein gestählter Körper hat ja seinen Preis. Dementsprechend schlecht fällt die Bezahlung aus, wenn mir Kinder ins Ohr schreien und sie ihr Erdbeere-Glacé über meine Oberschenkel tropfen.

 

 

 


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