Madonnas Sohn darf in London bleiben

Madonna streitet mit Ex-Mann Guy Ritchie um Sohn Rocco. Dessen Wünsche sind der Sängerin dabei herzlich egal (Archivbild)
Madonna streitet mit Ex-Mann Guy Ritchie um Sohn Rocco. Dessen Wünsche sind der Sängerin dabei herzlich egal (Archivbild) © /EPA/FRANCK ROBICHON
Noch haben sich Madonna und Guy Ritchie nicht geeinigt, wo ihr gemeinsamer Sohn Rocco leben soll. Deshalb entschieden nun die Richter, dass der 15-Jährige – seinem eigenen Wunsch entsprechend – vorerst bei seinem Vater in London bleiben darf.

Dort solle Rocco weiter die Schule besuchen, ordnete das Gericht am Mittwoch (Ortszeit) in New York an, wie US-Medien berichteten. Ausserdem sollen seine Eltern den Jungen weniger unter Druck setzen. Bei der Anhörung waren die Anwälte von Madonna und Ritchie im Saal, ihre prominenten Klienten waren per Telefon zugeschaltet.

Die aus Michigan stammende “Queen of Pop” und der für die “Sherlock Holmes”-Filme bekannte Regisseur, die sich 2008 nach rund acht Jahren Ehe getrennt hatten, streiten seit Monaten um das Sorgerecht für Rocco. Zunächst hatten sie es geteilt, bis sich Rocco Ende 2015 entschloss, ganz nach Grossbritannien zu seinem Vater zu ziehen. Madonna will das nicht hinnehmen.

Das Paar teilt sich ausserdem das Sorgerecht für den adoptierten Sohn David, 10. Madonna hat zudem zwei Töchter: Die 19-jährige Lourdes aus einer Beziehung mit ihrem ehemaligen Fitnesstrainer Carlos Leon und die – wie David aus Malawi stammende – 10-jährige Mercy.

(SDA)


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