Maienfelder Heididorf wird erweitert

Künftig können Besucher in Maienfeld nicht nur Heidis Alphütte besichtigt, sondern auch weitere Häuser, die originalgetreu umgebaut werden
Künftig können Besucher in Maienfeld nicht nur Heidis Alphütte besichtigt, sondern auch weitere Häuser, die originalgetreu umgebaut werden © Heididorf Maienfeld
Das Heididorf in Maienfeld wird für rund 10,1 Millionen Franken erneuert und erweitert. Dadurch soll es für Touristen attraktiver werden. Die Bündner Regierung beteiligt sich mit einem Betrag von zwei Millionen Franken am Projekt.

Die Regierung gewährt der Heididorf AG in Maienfeld einen Beitrag von zwei Millionen Franken an die Erweiterung des Heididorfs. Dies jedoch unter Vorbehalt einer geregelten Gesamtfinanzierung und des Vorliegens sämtlicher notwendigen Bau- und Betriebsbewilligungen. Um die Attraktivität des touristischen Angebots im Heididorf zu steigern, soll es umfassend erweitert werden. Die Heididorf AG lege dabei Wert auf die Wahrung der Authentizität des Dorfs, schreibt die Standeskanzlei Graubünden in einer Mitteilung.

Die Gesamtkosten dieses Projekts betragen rund 10,1 Millionen Franken. Damit sollen die bestehenden Attraktionen erneuert sowie weitere Attraktionspunkte geschaffen werden. Dazu gehören Heidis Alphütte, die Dorfschule im Rathaus, Geissenpeters Stall, Grossmutters Küche, Heidi und Klara in Graubünden, Heidis Erlebniswelt sowie Heidis Spielplatz.

«Die Regionen Landquart, Plessur und Imboden, die Stadt Maienfeld sowie der Kanton Graubünden messen dem Heididorf in vielfacher Hinsicht eine besondere Bedeutung bei und stufen es als systemrelevante Infrastruktur ein», heisst es in der Mitteilung des Kantons weiter. Damit kann die Realisierung dieses Projekts mit kantonaler Ausstrahlung beschleunigt und das regionale Tourismussystem gestärkt werden.

(red.)


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