Mamma mia! Die bitteren Tränen der Italiener

Ein untröstlicher Gianluigi Buffon verlässt den Rasen von Mailand und das italienische Nationalteam
Ein untröstlicher Gianluigi Buffon verlässt den Rasen von Mailand und das italienische Nationalteam © KEYSTONE/AP/LUCA BRUNO
Unglaublich! Viele reiben sich heute Morgen wohl zweimal die Augen und denken: Ist Italien tatsächlich nicht an der nächsten WM dabei? Nein, sind sie nicht. Das erste Mal seit 60 Jahren. Zu viel für den Goalie Buffon, er hat unter Tränen seinen Rücktritt bekannt gegeben und wird dafür auf Social Media als Held gefeiert.

Kaum ist der Schlusspfiff gefallen, fallen auch die Italiener auf die Knie. Sie schütteln den Kopf verstecken ihre weinenden Augen und können kaum glauben, was passiert ist. Das Barrage-Rückspiel endet 0:0. Dank eines 1:0 im Hinspiel für Schweden haben sich diese für die WM qualifiziert. Italien nicht. Obwohl die Italiener die bessere Mannschaft waren, fehlte ihnen am Schluss die Coolness, der Abschluss, der Biss.

«Wir weinen blaue Tränen»

In den italienischen Zeitungen ist die Unfassbarkeit zu spüren. Sie wollen oder können nicht glauben, dass ihre Azurri es dieses Mal nicht geschafft haben. Die «Gazetta» schreibt beispielsweise: «Italiener, bitte entschuldigt mich in Zukunft. Ich spreche mit dem italienischen Dachverband.»

Die Zeitung «La Repubblica» titelt: «Italien ist nicht an den Weltmeisterschaften dabei. Dies wegen eines 0:0 gegen Schweden. Es ist seit 1958 nicht mehr geschehen, wir weinen blaue Tränen.» Oder «La Stampa» schreibt: «Italiens Desaster: Sie werden nicht zur WM gehen. Buffon gibt den Abschied unter Tränen. Wer ist Schuld am Ausscheiden?»

Unterschiedliche Social Media Reaktionen

Die Reaktionen auf Social Media sind unterschiedlich. Die einen leiden mit Italien:

Vor allem mit Gianluigi Buffon:

Er wird oft als einziger Grund angegeben, warum Italien ein Weiterkommen verdient hätte:

Andere haben aber auch einfach nur Freude oder sind fast schon ein bisschen schaden freudig:

Oder glücklich für die Schweden:

Während des ganzen Interviews weint Buffon unerbitterlich:

 

(abl)

 


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