“Man darf Gewässer einfach nie unterschätzen”

Spass im Wasser will gelernt sein. (Symbolbild)
Spass im Wasser will gelernt sein. (Symbolbild) © KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Die kalten und regnerischen Tage sind nun endlich passé und wir können uns auf die Freuden des Sommers einstellen: Ein feines Glacé in der Badi, ein Sprung in den See oder das Planschen am Fluss. Doch vor allem bei den letzten beiden ist aktuell grosse Vorsicht geboten, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. 

Die heissen Temperaturen in den nächsten Tagen locken viele Leute an die Flüsse und Seen. So ein Sprung ins kühle Nass nach einer anstrengenden Partie Federball liegt da natürlich nah.

Das heisse Wetter ist aber mit Vorsicht zu geniessen. In einer Medienmitteilung warnt die Kantonspolizei St.Gallen vor den aktuell hohen Wassermassen. Die heftigen Regengüsse der letzten Wochen trieben den Wasserspiegel arg in die Höhe.

Die Tiefe des Wassers, sowie die Strömungen, können stark unterschiedlich sein, sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen: “Auch wenn man denkt, man kenne sich an gewissen Stellen aus: Nun ist die Situation anders, weil die Gewässer- und Pegelstände viel höher sind”

So können vermeintlich vertraute Stellen ziemlich gefährlich werden. Nebst der Strömung und der Höhe des Wassers gibt es auch herabhängende Äste, Felsen oder sogenannte Kältestellen. All das sorgt für eine hohe Verletzungsgefahr. Die Kantonspolizei St.Gallen empfiehlt daher, die Baderegeln der SLRG (Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft) zu beachten.

 

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Die 6 Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft. (Bild: slrg.ch)

 

(red.)


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