“Man muss sich im Schlamm wälzen”

Für Sara ist klar, dass man sich einmal im Schlamm wälzen muss.
Für Sara ist klar, dass man sich einmal im Schlamm wälzen muss. © Raphael Rohner / FM1Today
Die Vorfreude auf das 40. OpenAir St.Gallen ist riesig. Doch was muss man am Festival alles erlebt haben? Hier die besten Tipps der OpenAir-Gänger.

“Ohne ein kaltes Schüga und eine Bratwurst geht bei uns nichts”, schwärmt eine Gruppe Studenten aus Wil. Sie sind einige der Festivalbesucher, die schon seit den frühen Morgenstunden vor dem OpenAir anstehen, um den besten Platz zu ergattern. Doch was muss man am OpenAir St.Gallen unbedingt erlebt haben?

Beim Wasserloch Wetten gewinnen

Zwischen der Sternenbühne und dem “Sonnenhügel” Stars & Stripes liegt das bekannte Wasserloch. Jedes Jahr versuchen unzählige Besucher, elegant über das kleine Bächli zu springen und scheitern dabei kläglich. Wer das weiss, stellt dort seinen Klappstuhl auf und schliesst Wetten darauf ab, wer es schafft und wer nicht.

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Ohne Gummistiefel durch den Matsch laufen

Für Gianni aus Arbon ist es jedes Jahr ein Muss, ohne Gummistiefel am OpenAir zu sein. Für ihn ist das Gefühl von loser Erde ein Zeichen: “Man spürt den Boden und die raue Natur und das ist für mich ein geiles Gefühl.”

Ohne Gummistiefel ans Openair St.Gallen ist für einige Gäste Pflicht. Raphael Rohner /FM1Today

Sich verirren und einander wiederfinden – ohne Natel

Fabian und Benno verlieren sich schon Mal am Festival und finden sich erst Tage später wieder: “Wir erzählen uns dann die verrücktesten Geschichten und erleben echt wilde Dinge.” Für die beiden gehört es einfach dazu. “Ohne Natel ist man zwar aufgeschmissen aber es ist echt befreiend.”

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Bei einer Band richtig abgehen

“Kein Festival ohne mindestens eine Band-Ekstase”, für Sandra und Laura gibt es nichts besseres, als zu einer Band richig abzugehen – auch wenn man sie nicht wirklich kennt. Für sie ist der Geheimtipp dieses Jahr “Two Door Cinema Club” und “Wolf Alice”. “Die werden bestimmt total abgehen.”

Unersetzlich: Bei einer Band richtig abgehen am OASG. Raphael Rohner /FM1Today

Spätzlipfanne aus der “Gurke”

Ein kulinarischer Geheimtipp ist wohl die Spätzlipfanne aus der “Gurke” – dem langen Zeltplatz seitlich der Bühne: “Wir werden da sein und unser Bestes geben für die besten Spätzli am OpenAir”, sagen Alex aus Wängi und Raphi aus Eschlikon. Sie sind seit einigen Jahren Standchef dort und bekochen die Gäste.

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Sich einmal richtig im Schlamm wälzen

Für die St.Gallerin Sara gehört der Schlamm zum Festival: “Man muss sich mindestens am Ende des Festivals einmal so richtig im Schlamm wälzen.” Auch wenn man danach richtig schlimm aussiecht, sei es einfach wunderbar, so Sara.

Für Sara ist klar, dass man sich einmal im Schlamm wälzen muss. Raphael Rohner / FM1Today

Sonnenaufgang über dem Festivalgelände

“Das schönste ist doch, wenn man in den frühen Morgenstunden, wenn die Musik aufhört, im “Stars & Stripes” sitzt und die Sonne aufgeht”, schwärmt das Gros der Anstehenden. Offenbar der Geheimtipp schlechthin. Auch dieses Jahr werden sich in den frühen Morgenstunden wieder dutzende OpenAir-Gäste auf dem Hügel versammeln und den Sonnenaufgang geniessen.

Partystimmung kurz nach Sonnenaufgang. Raphael Rohner/FM1Today

(rar)

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