Manche Leute fürchten sich vor Hazel Brugger

"Die böseste Frau der Schweiz" wurde die Satirikerin Hazel Brugger schon genannt. Das ist nicht ganz falsch, sagt die 22-Jährige, die in wenigen Jahren eine Blitzkarriere hingelegt hat. (Archivbild)
"Die böseste Frau der Schweiz" wurde die Satirikerin Hazel Brugger schon genannt. Das ist nicht ganz falsch, sagt die 22-Jährige, die in wenigen Jahren eine Blitzkarriere hingelegt hat. (Archivbild) © KEYSTONE/GAETAN BALLY
Die Satirikerin Hazel Brugger gilt nicht gerade als ein Ausbund an Nächstenliebe. Das gehe soweit, dass Leute “Schiss” vor ihr hätten, sagt die 22-Jährige. “Weil sie fürchten, ich könnte sie fertig machen”, gesteht sie. Und: “Ja, ich könnte”.

2013 – da war sie noch nicht einmal 20 – wurde Hazel Brugger Schweizermeisterin im Poetry Slam. “Paralympics der Literatur” hat sie diese Disziplin genannt. Mittlerweile ist sie darüber hinausgewachsen: Sie hat eine abendfüllende Bühnenshow mit drei bis vier Auftritten pro Woche plus verschiedene Engagements im Deutschen Fernsehen, darunter der “Heute Show” im ZDF, ausserdem eine Kolumne im “Magazin” und in Kürze ein Buch mit dem Titel “Ich bin so hübsch”.

Noch führt sie ihren Erfolg auf Welpenschutz zurück, wie Brugger dem “Migros Magazin” sagte. Sie hoffe, sie habe genug Substanz, um nach dem Ende des Welpenschutzes nicht in ein Loch zu fallen. Aber da sie, wie die meisten Bühnenkünstler, vermutlich an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leide, mache sie sich nicht allzu grosse Sorgen.

(SDA)


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