Manillio fällt es schwer, offline zu sein

Einfach mal offline sein: Obwohl Manillio unter der Reizüberflutung leidet, fällt es dem Rapper schwer, den Sozialen Medien fern zu bleiben. (Pressebild)
Einfach mal offline sein: Obwohl Manillio unter der Reizüberflutung leidet, fällt es dem Rapper schwer, den Sozialen Medien fern zu bleiben. (Pressebild) © Keystone
Auf seinem neuen Album “Kryptonit” ist die Sogwirkung Sozialer Medien ein Thema. Auch im richtigen Leben setzt sich Rapper Manillio damit auseinander: “Ich kämpfe mit der ständigen Reizüberflutung und probiere, mir Auszeiten zu nehmen.”

Gelingen tue ihm das allerdings nur selten, gesteht der 28-Jährige gegenüber der sda. Gerade in einer Zeit wie jetzt, “einer Albumphase”, sei es unglaublich wichtig, auf diesen Plattformen aktiv zu sein und Dinge zu teilen. “Ich kann es mir im Moment einfach nicht erlauben, nicht online zu sein”, so Manillio, dessen neuster Streich am Freitag erscheint.

Wenn es der in Zürich lebende Solothurner dann aber mal schafft, Computer und Handy beiseite zu lassen, “dann realisiere ich, wie schön das ist”. Überhaupt lege er viel Wert auf reale, greifbare Dinge. So mag er Alben mit schönem Artwork lieber als Downloads. Wenn Fans seine Musik herunterladen, anstatt in den Plattenladen zu gehen, mache ihn das aber auch nicht “steinhässig”.

(SDA)


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