Mann stirbt bei Abstieg von Piz Buin

Das Team war zu viert unterwegs. (Symbolbild)
Das Team war zu viert unterwegs. (Symbolbild) © istock
Ein deutscher Alpinist ist am Samstagmittag bei einem Abstieg tödlich verunglückt. Er stürzte 200 Meter in die Tiefe und erlitt dadurch tödliche Kopfverletzungen.

Am Samstag gegen 12 Uhr mittags stürzte der 49-jährige Deutsche beim Abstieg vom Piz Buin über eine Felskante, rund 200 Meter weit über senkrechtes Gelände auf den darunter liegenden Gletscher. Der Alpinist erlitt durch den Sturz tödliche Kopfverletzungen. Laut Zeugenaussagen hat der Mann nach dem Überwinden einer Schlüsselstelle seine Selbstsicherung aushängen wollen. Dabei hat er wohl das Gleichgewicht verloren und ist rücklings abgestürzt.

Das Team des Deutschen Alpenvereins war zu viert unterwegs, mit dabei war auch die Lebensgefährtin des Verstorbenen. Der Deutsche hinterlässt drei Kinder.

Weil dichter Nebel herrschte, musste der Leichnam des Mannes von Mitgliedern der Bergrettung vorerst mit einem Akja geborgen werden. Erst unterhalb der Nebelgrenze konnte ein Helikopter eingesetzt werden.

(red)


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