Mann stürzt im Gubristtunnel aus fahrendem Auto

Nach dem Zwischenfall musste der Gubristtunnel für mehrere Stunden gesperrt werden (Archivbild).
Nach dem Zwischenfall musste der Gubristtunnel für mehrere Stunden gesperrt werden (Archivbild). © Keystone/STEFFEN SCHMIDT
Ein Mann ist am frühen Sonntagmorgen im Gubristtunnel bei Weiningen ZH aus einem fahrenden Auto gestürzt. Dabei zog er sich Kopfverletzungen zu. Die Polizei nahm zwei mutmassliche Fahrzeuginsassen fest. Die Ermittlungen laufen.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein Personenwagen durch den Tunnel in Richtung Bern. Nachdem er seine Geschwindigkeit etwas verringert hatte, öffnete sich die Beifahrertür und der Mann stürzte heraus. Der Lenker setzte seine Fahrt anschliessend fort.

Die Polizei wurde kurz vor 4 Uhr alarmiert und darüber informiert, dass eine verletzte Person auf der A1 im Gubristtunnel auf der Fahrbahn liege, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Im Verlauf der Ermittlungen wurden zwei mutmassliche Fahrzeuginsassen verhaftet. Gemäss Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft handelt es sich um zwei 22-jährige Männer aus dem Kosovo und Mazedonien, die in den Kantonen Bern und Solothurn wohnen.

Über den genauen Hergang sei noch nichts bekannt, sagte Marc Besson vom Mediendienst der Kantonspolizei auf Anfrage. Die Männer würden nun befragt. Auch die Identität des Opfers ist geklärt. Es handelt sich um einen 23-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern. Er erlitt Kopfverletzungen sowie diverse Prellungen und Schürfungen.

Die nachfolgende Autofahrer hatten rechtzeitig anhalten und sich um den Verletzten kümmern können bis der Rettungswagen eintraf. Der Gubristtunnel musste Richtung Bern für rund drei Stunden gesperrt werden.

(SDA)


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