Zwei Siegerinnen bei Frauenschwingfest

Manuela Egli zeigt sich überglücklich mit dem Siegermuni
Manuela Egli zeigt sich überglücklich mit dem Siegermuni © KEYSTONE/URS FLUEELER
Aus dem Eidgenössischen Frauenschwingfest in Siebnen gehen zwei Siegerinnen hervor. Die Zugerin Manuela Egli gewinnt das Fest, die Schwyzerin Sonia Kälin stand bereits als Schwingerkönigin fest.

Die Dominatorin des Festes vor über 2000 Zuschauern war die 22-jährige Manuela Egli aus Steinhuserberg, die jetzt im Entlebuch in Romoos wohnt. Die gelernte Landwirtin siegte in ihrem allerersten, auf zehn Minuten angesetzten Schlussgang in der 4. Minute mit einem Kurzzug und anschliessendem Überdrücken gegen Andrea Deck aus Morschach. Zugleich sicherte sich Egli ihren sechsten Kranz.

Manuela Egli verdiente sich den Tagessieg auch aufgrund der vorangegangen Duelle. Einmal liess sie sich bezwingen, aber die übrigen fünf Gänge gewann sie, drei davon mit der Maximalnote.

Schwingerkönigin ist jedoch zum dritten Mal und zum zweiten Mal in Folge Sonia Kälin, die 31-jährige Schwyzerin aus Egg bei Einsiedeln. Im Unterschied zu ihren Gesamtsiegen 2012 und 2015 gewann sie diesmal jedoch die Schlussveranstaltung nicht. Nach 48 Gängen ohne Niederlage hatte sie sich zwei Wochen vor dem Eidgenössischen in Gelterkinden BL erstmals wieder bezwingen lassen. In Siebnen lief für die Sekundarlehrerin ebenfalls nicht alles rund. Sie gewann zwei Gänge, musste daneben jedoch drei Gestellte und eine Niederlage hinnehmen.

In der Tageswertung reichte es Kälin zum 7. Platz, mit dem sie den Kranz verpasste – fern vor ihren eigenen Erwartungen. Sie hatte kein Hehl daraus gemacht, dass sie das Finale unbedingt zum dritten Mal gewinnen wollte.

(SDA)


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