Marathonläufer startet früher und verschwindet

Ein Teilnehmer des Jungfrau-Marathon.
Ein Teilnehmer des Jungfrau-Marathon. © KEYSTONE/Martin Ruetschi (Symbolbild)
Er wollte den Swissalpine Marathon in Davos ausser Konkurrenz springen. Deshalb startete ein 72-jähriger den 78 Kilometer langen Lauf bereits am Freitagmorgen um vier Uhr. Spät abends fehlte von ihm jedoch noch jede Spur.

Hätte er doch nur ein “Gspändli” dabei gehabt: Ein 72-jähriger Mann startete am Freitamorgen den 78 Kilometer langen Swissalpine Marathon von Bergün und die Keschhütte zurück nach Davos. Er wollte das Rennen ausser Konkurrenz laufen.

Kurz nach 20 Uhr am Abend brach jedoch die Verbindung zum Mann ab. Als er gegen halb elf noch immer nicht zu Hause war, schlug die Ehefrau Alarm. Die Polizei startete eine grosse Suchaktion.

Spät in der Nacht, gegen zwei Uhr morgens, meldete sich der Vermisste schliesslich bei seiner Ehefrau und gab an, in Richtung Sertig unterwegs zu sein. Ein Hexenschuss habe ihn geplagt und er musste sich für längere Zeit hinlegen. Die Polizei konnte den erschöpften Mann zuhinterst im Sertigtal bergen.

(abl)


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