Marco Kunz will leben, nicht aufschieben

Der Erfolg gibt dem Luzerner Musiker Marco Kunz (hier bei der Verleihung des Prix Walo 2016) recht: Es hat sich gelohnt, Job und finanzielle Sicherheit hinter sich zu lassen, um den Traum von Musik und Freiheit zu leben. (Archiv)
Der Erfolg gibt dem Luzerner Musiker Marco Kunz (hier bei der Verleihung des Prix Walo 2016) recht: Es hat sich gelohnt, Job und finanzielle Sicherheit hinter sich zu lassen, um den Traum von Musik und Freiheit zu leben. (Archiv) © Keystone/WALTER BIERI
Vor fünf Jahren hängte Marco Kunz (“Mundart Folk”) seinen Maurerjob an den Nagel und setzte auf die Musik. “Wir wissen nicht, wie viel Zeit uns bleibt. Umso wichtiger ist es, sie so gut es geht zu nutzen.”

Zu der Erkenntnis, dass er den Schritt wagen und nicht länger auf den perfekten Moment warten will, kam er nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen. Dieser starb im Alter von 50 Jahren – “das brachte mich ins Grübeln”, so der 30-jährige Musiker zur “Schweizer Familie”.

Bereut hat er die Entscheidung nie. Er sei “rundum glücklich”, zumal er für diesen Zustand nichts weiter als “Musik, die Natur und Menschen, die ich gern habe” braucht. “Ich ziehe das einfache Leben jenem mit vielen Konsumgütern vor.”

(SDA)


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