Marienkäfer bringt Bauern Glück

Wer Marienkäfer im Garten hat, ist ein Glückspilz.
Wer Marienkäfer im Garten hat, ist ein Glückspilz. © iStock
Er hat Blattläuse zum Fressen gern und sorgt dafür, dass die grünen Schädlinge nicht Überhand nehmen: der Marienkäfer, der Landwirten die Arbeit erleichtert.

Den Marienkäfern geht es gut. Überdurchschnittlich viele rot-schwarze Käfer fliegen in der Ostschweiz herum, wie Daniela Marschall von der Fachstelle für Pflanzenschutz des Landwirtschaftlichen Zentrums im Kanton St.Gallen gegenüber FM1Today sagt. «Obstbauern, Gemüsebauern und Hobbygärtnern kommt dies sehr gut gelegen. Der Marienkäfer ist ein wahrer Held, denn ganz oben auf seinem Speiseplan steht die Blattlaus.»

Schädlinge verursachen Ernteausfälle

Die grünen Schädlinge ernähren sich mit ihren Stechrüsseln von den Pflanzen und beschädigen so die Ernte – was zu einem vollständigen Ernteausfall führen kann. Besonders gefährdet seien junge Obstbäume. «Sind diese zu stark von den Blattläusen befallen, haben die Bäumchen kaum Überlebenschancen», erklärt Marschall.

Das kann man gegen Blattläuse tun

Auch wenn es viele Nützlinge hat, können Blattläuse punktuell doch eine Plage sein. Diese drei Methoden helfen, gegen die grünen Schädlinge vorzugehen:

  • Vorbeugen ist das beste Gegenmittel. Wer niedriges Gemüse wie zum Beispiel Salate schützen möchte, kann diese mit Insektenschutz-Vliesen abdecken.
  • Kleinere Blattlauskolonien wird man mit Zerdrücken oder Abwaschen mit Wasser los.
  • Die Verwendung von Kaliseife ist vergleichsweise nützlingsschonend und hat keine langfristige Giftwirkung.

(rhy)


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