Matthias Schweighöfer kann nicht richtig trauern

Trauriges lässt Schauspieler Matthias Schweighöfer nicht an sich heran: Er ging nicht einmal an die Beerdigung seines Grossvaters (Archiv).
Trauriges lässt Schauspieler Matthias Schweighöfer nicht an sich heran: Er ging nicht einmal an die Beerdigung seines Grossvaters (Archiv). © /AP dapd/Roberto Pfeil
Der deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer kann nach eigenen Angaben nicht gut trauern. “Ich lösche das negative Ereignis von meiner Festplatte. Ich schalte das aus.”

Sein “innerer Abschaltmechanismus” habe ihm auch über den Tod seines Grossvaters hinweggeholfen, so der 34-Jährige zum Magazin “Emotion”. “Daher bin ich auch nicht zu seiner Beerdigung gegangen. Ich beschäftige mich nicht damit, somit ist es für mich keine Realität.”

Der Schauspieler, Regisseur und Produzent, der in seinem aktuellen Kinofilm “Der geilste Tag” einen Sterbenskranken spielt, hat einige Wünsche für seinen eigenen Tod. “In meinen letzten Stunden wäre ich nicht gern einsam. Ich hoffe, es wird nicht schmerzhaft. Und mir ist wichtig, das Leben, das Davor, zu geniessen”, sagte Schweighöfer weiter.

(SDA)


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