Links-grünes Ständeratsduo in Genf muss in den zweiten Wahlgang

Ein Regenbogen hinter dem Jet d'eau, Genfs berühmter Wasserfontäne (Archiv)
Ein Regenbogen hinter dem Jet d'eau, Genfs berühmter Wasserfontäne (Archiv) © /KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Das links-grüne Genfer Ständeratsduo Liliane Maury Pasquier (SP) und Robert Cramer (Grüne) muss am 8. November in einen zweiten Wahlgang. Im ersten Wahlgang verpassten alle zehn Kandidaten das absolute Mehr. An der Spitze standen die Bisherigen.

Im ersten Wahlgang machte Liliane Maury Pasquier mit 37’354 Stimmen das beste Resultat, gefolgt von Robert Cramer mit 34’621 Stimmen. Weil beide Bisherigen unter dem absoluten Mehr von 52’745 Stimmen blieben, müssen sie in den zweiten Wahlgang.

Von den Herausforderern kam FDP-Kandidat Benoît Genecand (29’981 Stimmen) den Bisherigen am nächsten, vor dem ehemaligen SRG-Verwaltungsratspräsidenten Raymond Loretan (27’169), der für die CVP angetreten war.

Chancenlos blieben die beiden SVP-Nationalräte Yves Nidegger (21’454) und Céline Amaudruz (20’934) sowie der MCG-Gründer Eric Stauffer (12’284) . Die beiden Kandidaten von Linksaussen, Salika Wenger (6470) und Jean Batou (6243) landeten am Schluss des Feldes.

Die Wahlbeteiligung betrug 43,59 Prozent. In Genf kommt es erstmals zu einem zweiten Wahlgang, nachdem der Wahlmodus geändert wurde. Noch vor vier Jahren wurden Maury Pasquier und Cramer nach dem alten Wahlsystem ohne absolutes Mehr auf Anhieb wieder gewählt.

(SDA)


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