Max-Beckmann-Preis 2016 geht an Filmemacherin Agnès Varda

Agnès Varda hat 2014 am Festival del film in Locarno den Ehrenleoparden entgegengenommen (Archiv)
Agnès Varda hat 2014 am Festival del film in Locarno den Ehrenleoparden entgegengenommen (Archiv) © /KEYSTONE/URS FLUEELER
Agnès Varda erhält den Max-Beckmann-Preis 2016 der Stadt Frankfurt am Main. Die in Brüssel geborene Filmemacherin sei “eine Schlüsselfigur des modernen Kinos”, begründete Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann die Entscheidung des Kuratoriums am Montag.

Varda bewege sich erfindungsreich zwischen den Genres und Formaten und greife mit ihren Spiel- und Dokumentarfilmen sowie ihren Kunstinstallationen immer wieder in die grossen politischen Debatten ihrer Zeit ein.

Die Auszeichnung der 87-jährigen Künstlerin erfolgt am 11. Februar 2016 anlässlich des Geburtstags des Malers Max Beckmann (1884-1950). Sie ist mit 50’000 Euro dotiert.

Die Stadt Frankfurt verleiht den Max-Beckmann-Preis alle drei Jahre zur Erinnerung an einen der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts, der von 1925 bis 1933 als Künstler und Lehrer an der Städelschule arbeitete. Zuletzt erhielt Zero-Künstler Otto Piene (1928-2014) im Jahr 2013 die Ehrung.

(SDA)


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