Max-Ophüls-Festival mit fünf Schweizer Wettbewerbsbeiträgen

Das am Festival del film in Locarno uraufgeführte Gemeinschaftswerk "Heimatland" ist zum Hauptwettbewerb des Max-Ophüls-Festivals eingeladen worden (Archiv).
Das am Festival del film in Locarno uraufgeführte Gemeinschaftswerk "Heimatland" ist zum Hauptwettbewerb des Max-Ophüls-Festivals eingeladen worden (Archiv). © /KEYSTONE/URS FLUEELER
Am diesjährigen Max-Ophüls-Festival von übernächster Woche ist die Schweiz vergleichsweise schwach vertreten. Das Gemeinschaftswerk “Heimatland”, die Hiroshima-Dok “Als die Sonne vom Himmel fiel” sowie drei Kurzfilme konkurrieren in verschiedenen Wettbewerbssektionen.

Bei den Kurzfilmen handelt es sich um “Born in Battle” von Yangzom Brauen, “Die letzte Zigarre” von Kevin Haefelin und “Hausarrest” von Matthias Sahli, wie die Veranstalter am Donnerstag bekannt gaben.

Das Festival gilt als besonders wichtig für den deutschsprachigen Filmnachwuchs. Bei seiner 37. Auflage werden vom 18. bis 24. Januar 164 Produktionen gezeigt. Davon konkurrieren rund 60 Beiträge aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg in den Kategorien Spiel-, Dokumentar- sowie Kurz- und mittellanger Film.

Zu dem Anlass haben sich zahlreiche Film- und Fernsehpromis angekündigt. Als Ehrengast will neben der Schauspielerin Maria Schrader der Sohn des Namensgebers, der Regisseur Marcel Ophüls, nach Saarbrücken kommen.

Auf der Gästeliste stehen auch die aus dem “Tatort” bekannten Schauspielerinnen Maria Furtwängler und Ulrike Folkerts sowie Regisseur Detlev Buck und Schauspieler Wotan Wilke Möhring, die Hauptrollen in je einem der Spielfilme im Wettbewerb spielen.

Insgesamt werden rund 42’000 Zuschauer erwartet.

(SDA)


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