Mehr als tausend Kerzen erleuchten die Basilika von St-Maurice

Kerzen und Lichter: Auch Arbeiten von Nicolas Imhof werden anlässlich des Lichterfestivals "Lumina" gezeigt.
Kerzen und Lichter: Auch Arbeiten von Nicolas Imhof werden anlässlich des Lichterfestivals "Lumina" gezeigt. © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Über tausend Kerzen erleuchten bis am 8. Dezember die Kirche von St-Maurice im Wallis jeden Abend. Das Flammenspektakel ist im Rahmen des Lichterfestivals Lumina 2015 jeweils während zweier Stunden gratis zu sehen. Verantwortlich für die Lichtinstallation ist Renato Häusler.

Sein Kerzen-Beleuchtungskonzept mit dem Namen Kalalumen hat er bereits in den Kathedralen von Lausanne, Genf, der Kirche Saint-Germain-des-Prés in Paris und dem Schloss von Maintenon in Frankreich inszeniert.

Für das Projekt in St-Maurice verwendete er 1250 Kerzen, wie Stadtrat Pierre-Yves Robatel gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Kerzen sind auf dem Fussboden der Kirche, entlang der Säulen und in Nischen angeordnet. “Die Installation hebt die Architektur des Ortes hervor”, erklärt Robatel, der für Kultur und Tourismus zuständig ist.

Um all die Kerzen zu verteilen hätten rund zehn freiwillige Helfer während zweier Tage gearbeitet. Das Anzünden alleine dauert jeden Abend ungefähr eine Stunde. Das Resultat ist noch bis am 8. Dezember, dem Feiertag der unbefleckten Empfängnis, allabendlich von 19.30 bis 21.30 Uhr zu sehen. Ab 20.00 Uhr können Besucher zudem ein Glockenspiel, ein Orgelkonzert mit Vokalquartett oder Gospellieder hören.

Auf dem Programm des Lichterfestivals Lumina 2015 stehen zudem eine Video-Projektion von Nicolas Imhof sowie ein Strassenauftritt der Künstlergruppe Compagnie Lumen. Die Veranstaltung wird von der Stadt und von der Abtei St-Maurice getragen. Letztere verlängert damit die Feier anlässlich ihres 1500-jährigen Bestehens.

Die UNO hat 2015 das internationale Jahr des Lichts ausgerufen. Ziel ist es, die Weltenbürger für die Wichtigkeit des Lichts in deren Alltag zu sensibilisieren.

(SDA)


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