Mehr Badegäste wegen Rutschenwelt

Vor einem Jahr wurde die neue Rutschenwelt im Säntispark eröffnet
Vor einem Jahr wurde die neue Rutschenwelt im Säntispark eröffnet © zVg
Ein Jahr nach der Eröffnung der neuen Rutschenwelt zieht der Säntispark in Abtwil eine positive Bilanz: Dank der neuen Attraktion konnte die Anzahl Gäste im Bad um 15 Prozent gesteigert werden.

Seit einem Jahr ist er für die Gäste geöffnet: Der Berg, die neue Rutschenwelt im Säntispark in Abtwil. Mit Eiskanal, Säntis-Pipe, Super-G, Sternenrausch, Sturzflug, Wildbach und Wirbelwind bietet er den Gästen verschiedene Möglichkeiten, sich vom Wasser in die Tiefe spülen zu lassen. Und diese Möglichkeiten haben sie fleissig genutzt: Die Sensoren an den Bahnen haben im ersten Betriebsjahr schon rund zwei Millionen Rutscherlebnisse gezählt. Bei den Reifenrutschen umfasst eine solche Zählung je nachdem zwei oder drei Personen. «Somit sind schon deutlich mehr als zwei Millionen Gäste die verschiedenen Bahnen hinuntergesaust», bilanziert Catherine Zimpfer, Leiterin Säntispark Freizeit.

Säntis-Pipe am beliebtesten

Die beliebteste Rutschbahn ist die Säntis-Pipe. Auf dieser rutschen die Badegäste mit einem Reifen in eine sechs Meter hohe Steilwand hinein. Auch der Sturzflug, bei dem man auf Knopfdruck in die Tiefe fällt, und der Wildbach kommen gut an. «Allgemein schätzen die Gäste das Rutschen auf den Zweier- und Dreier-Reifen, da sie dann gemeinsam etwas erleben können», sagt Zimpfer.

Mehr Familien in Bad und Hotel

Die Eröffnung der neuen Attraktionen für Familien und Jugendliche wirkt sich laut dem Säntispark auch auf die Anzahl Gäste aus. Diese konnte im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gesteigert werden. Obwohl die neuen Rutschbahnen für Kinder ab sieben Jahren oder älter zugänglich sind, hat nicht nur diese Zielgruppe zugelegt. «Wir merken, dass wir dank der im Herbst 2015 eröffneten Kinderbadewelt heute auch viel mehr Familien mit kleinen Kindern in unserem Bad begrüssen dürfen als früher», sagt Zimpfer.

Freiwillige Sicherheitsprüfung

Da Sicherheit eine wichtige Rolle spiele, haben die Verantwortlichen kürzlich als Ergänzung zu den täglichen Kontrollen durch die bis zu 22 Badmeister die ganze Rutschenwelt nochmals freiwillig vom TÜV überprüfen lassen. Knapp zwei Monate nach der Eröffnung der Rutschenwelt kam es zu einem Unfall. Mehrere Personen steckten in der dunklen Trichterrutsche «Wirbelwind» fest, weil zuvor zwei Buben mit Ringen die Rutsche hinunter gefahren waren. Da es sich um eine Körperrutsche handelt, verkeilten sich die Ringe in der Röhre der Rutschbahn und sorgten dafür, dass die nachfolgenden Personen stecken blieben. Drei Personen konnten sich minutenlang nicht aus der Rutsche befreien. Weil von Seiten des Säntisparks keine Hilfe kam und der verantwortliche Bademeister nicht im Kontrollraum war, geriet die Badewelt in die Kritik.

Der Säntispark feiert das einjährige Bestehen der neuen Rutschenwelt mit seinen Gästen. Dazu finden am 25. und 26. November «Fun Days» statt. Von 10 bis 19 Uhr warten verschiedene Attraktionen auf die Gäste: Schatzsuche, Entlifischen, Zaubershow, Wettrutschen auf dem Super-G und vieles mehr.

(red.)


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