Mehr Staus im Rheintal

Die Sanierung der Zollbrücke wird eine Umverteilung der Verkehrsbelastung mit sich ziehen.
Die Sanierung der Zollbrücke wird eine Umverteilung der Verkehrsbelastung mit sich ziehen. © Tagblatt Archiv
Ab heute ist die Zollbrücke zwischen Au und Lustenau gesperrt. Acht Wochen wird die Sanierung dauern – und dem sowieso schon vom Verkehr belasteten Gemeinden im Rheintal werden mit noch mehr Staus rechnen müssen.

Im Rheintal ist man sich Stau gewöhnt. Kaum ein Tag vergeht, an dem sich die Autos nicht stauen, alleine in Au überqueren täglich rund 13’000 Autos die Grenze, zusätzlich kommen noch 1200 Lastwagen hinzu. Nun wird mit der Sperrung der Zollbrücke zwischen Au und Lustenau noch mehr Verkehr über die Achse Diepoldsau bis Oberriet geleitet.

Gemäss Berechnungen von Verkehrsexperten werden am Grenzübergang Diepoldsau-Hohenems täglich rund 1900 Autos und 270 Lastwagen mehr erwartet, in Oberriet-Meiningen sind es etwa 170 Lastwagen. Beim Übergang Kriessern-Mäder werden 300 Pkw und 490 Lkw, in Widnau-Lustenau 1800 Autos und in St.Margrethen-Höchst 6800 Pkw und 240 Lkw mehr erwartet.

Johann Siemayr, Leiter des Strassenbauamts beim Land Vorarlberg, sagt: “Wir haben den Sommer für die Bauarbeiten deswegen ausgesucht, weil es in dieser Zeit zehn bis 15 Prozent weniger Güterverkehr an den Grenzen gibt.”

Die Sanierungsarbeiten kosten rund 650’000 Franken, St.Gallen übernimmt 44 Prozent des Betrags, Vorarlberg den Rest. Die Sanierungsarbeiten werden rund acht Wochen dauern.

(red.)


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