Mehr Unfälle mit älteren Schneesportlern treiben Kosten in die Höhe

Rund 60 Prozent der verunfallten Wintersportler sind laut Suva 35 Jahre alt oder älter. (Archivbild)
Rund 60 Prozent der verunfallten Wintersportler sind laut Suva 35 Jahre alt oder älter. (Archivbild) © Suva
Die Kosten für Schneesportunfälle sind seit der Jahrtausendwende um zwei Drittel auf gegen 300 Millionen Franken gestiegen. Ein Grund dafür ist laut einer neuen Auswertung des Unfallversicherers Suva, dass häufiger ältere Personen verunfallen.

Im Jahr 2000 registrierte die Suva 32’500 neue Schneesportunfälle und laufende Kosten von noch 180 Millionen Franken. 2013 lag die Zahl der neuen Unfälle bei 36’800, die laufenden Kosten hatten sich auf 298 Millionen Franken erhöht. Im selben Zeitraum stieg der Anteil der 35- bis 64-Jährigen an den Unfällen von 49 auf 59 Prozent, wie die Suva am Dienstag mitteilte.

Ältere Schneesportler hätten höhere Heilkosten, da sie anfälliger für Knochenbrüche und Mehrfachverletzungen seien, schreibt die Suva. Gleichzeitig würden ältere Unfallopfer höhere Taggelder beziehen, weil sie oft mehr verdienten als jüngere Sportler.

Neben mehr älteren Unfallopfern gibt es laut Suva aber noch weitere Faktoren für die Kostenzunahme. Zu diesen zählen die steigenden Gesundheitskosten sowie höhere Löhne.

Viele Unfälle passierten, weil Schneesportler ihren Bremsweg nicht richtig einschätzten, hält die Suva weiter fest. Wer sich zudem vor der ersten Fahrt auf der Piste aufwärme, beuge Verletzungen vor.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen