Mehrere Explosionen fordern zahlreiche Tote in Syrien

Mehrere Explosionen fordern zahlreiche Tote in Syrien
© KEYSTONE/EPA SANA/SANA / HANDOUT
Bei einer Serie von Anschlägen in Syrien sind viele Menschen getötet worden. Alleine bei zwei Explosionen in der loyal zur Regierung stehenden Hafenstadt Tartus am Mittelmeer seien am Montag 26 Menschen gestorben.

Mindestens 40 Personen seien verwundet worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. In der nordöstlichen Stadt Hasaka im Kurdengebiet wurden bei einer Detonation zudem fünf Menschen getötet.

Eine Bombe nahe Damaskus brachte mindestens drei Personen um. In der zentralsyrischen Stadt Homs kamen zwei Soldaten bei einer Explosion ums Leben. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte gestern ihre letzten Gebiete an der syrisch-türkischen Grenze verloren. Die Dschihadisten sind nach Niederlangen für Vergeltungsmassnahmen bekannt.

Hoffnungen auf eine Feuerpause in Syrien erlitten derweil einen Dämpfer. Bei einem Treffen von US-Aussenminister John Kerry und seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow sei keine Einigung auf eine Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland erzielt worden, verlautete am Montag aus Kreisen des US-Aussenministeriums.

Auch die beiden Präsidenten, Wladimir Putin und Barack Obama, besprachen am Randes des G20-Gipfels in China die Lage in Syrien. Das Treffen habe länger gedauert als erwartet, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

(SDA)


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